Lenovos neueste ThinkPad T-Serie Notebooks haben im Test von iFixit sehr gut abgeschnitten. iFixit befragte Demontageexperten aller Art, um herauszufinden, wie einfach die neuen Notebooks zusammengebaut werden können, was auch zeigt, wie einfach sie zu reparieren sind.
Das Lenovo ThinkPad T14 Gen7 und das Lenovo ThinkPad T16 Gen5 wurden erstmals auf dem MWC 2026 enthüllt, werden aber erst im April offiziell vorgestellt, sodass sie erst in einigen Wochen im Handel erhältlich sein werden. Sie basieren auf Intel Core Ultra 3 (Panther Lake) und AMD RYZEN AI Pro.
Eine der Besonderheiten der neuen Notebooks ist die Verwendung von LPCAMM2-Speichermodulen, was zu einem platzsparenden Speichersubsystem führt und eine nachträgliche Speichererweiterung ermöglicht, was ein großer Vorteil gegenüber Standard LPDDR5X-basierten Lösungen ist. Während die auf dem MWC 2024 vorgestellten T14-Notebooks bei der Montagefreundlichkeit nur 9 von maximal 10 Punkten erreichten, wurden die neuen Versionen bereits mit 10 Punkten bewertet, und das gilt nicht nur für das T14 Gen7, sondern auch für das T16 Gen5.
Die iFixit-Mitarbeiter lobten die Tatsache, dass der Akku fast ohne Werkzeug ausgetauscht werden kann, aber auch, dass die Standard-M.2-SSD-Karte im Motherboard enthalten ist und dass die Tastatur relativ einfach ausgetauscht werden kann, wenn ein solcher Eingriff erforderlich ist. Auch der Zugang zum Display ist einfacher als zuvor, und das modulare Design des Kühlsystems ist ebenfalls ein Pluspunkt, da der Lüfter mit Leichtigkeit unabhängig ausgetauscht werden kann. Die Verwendung von LPCAMM2-Sockeln für die Speichererweiterung ist ebenfalls ein Pluspunkt, ebenso wie die Verwendung von unabhängig austauschbaren Thunderbolt-Anschlüssen.
Natürlich bedeutet das 10-Punkte-Ergebnis nicht, dass das System perfekt modular ist und alles leicht repariert/ausgetauscht werden kann, da es E/A-Komponenten gibt, die direkt mit dem Motherboard verbunden sind, und der Austausch der WLAN-Karte keine praktische Idee ist, während tiefere Eingriffe immer noch eine schwierigere Aufgabe sind, zum Beispiel muss etwas Klebstoff verwendet werden. Das Team von Lenovo hat die Komponenten, die am ehesten ausfallen können, besser zugänglich und austauschbar gemacht, aber das Design ist immer noch weit entfernt von Lösungen wie dem Notebook-Setup, das das Framework kennzeichnet.
Die neuen Notebooks sollen mit Prozessoren der Intel Core Ulra 3-Serie ausgestattet werden, die möglicherweise mit Intel vPro-Unterstützung gepaart sind, aber es werden auch AMD RYZEN AI PRO 400-basierte Konfigurationen angeboten. In der EMEA-Region wird das ThinkPad T14 Gen7 einen Startpreis von 1399 Euro haben, während das ThinkPad T16 Gen5 einen Basispreis von 1499 Euro haben wird. Beide Neuerscheinungen werden im April in den Handel kommen.
Details zum vollständigen Test von iFixit finden Sie hier.