Die Extrem-Tuner haben sich in den letzten Tagen ins Zeug gelegt, was dazu führte, dass in zwei Bereichen Weltrekorde gebrochen wurden. Über das beeindruckende Ergebnis, das mit der GALAX GeForce RTX 5090D HOF OC Lab Edition erzielt wurde, haben wir bereits auf berichtet. Damit ist es erstmals gelungen, mit einer auf der Blackwell-Architektur basierenden GPU die Traumgrenze von 4 GHz zu überschreiten, gleichzeitig wurde aber auch der Weltrekord für die Speicher-Taktfrequenz von DDR5 erfolgreich gebrochen, womit die Traumgrenze von DDR5-13600 MT/s übertroffen wurde. Der Urheber des Speicher-Tunings war erneut saltycroissant, der zuvor bereits mehrere Weltrekorde in diesem Bereich aufgestellt hatte.
Bei diesem Tuning-Versuch wurde diesmal ein Core Ultra 7 270k Plus-Prozessor auf ein Gigabyte Z790 Aorus Tachyon Duo X Ice-Mainboard gesetzt, dessen Listenpreis gerade erst in den letzten Tagen vom Intel-Team ohne großes Aufsehen angehoben wurde. Der Star der Show war ein 24-GB-Speichermodul der Corsair Vengeance LP-Serie, auf das natürlich ein Kühlzylinder montiert wurde, genau wie auf den Prozessor, wodurch auch aus dem Speichermodul und dem Speichercontroller noch das letzte Megahertz herausgeholt werden konnte.
Für den Prozessor setzte der Overclocking-Meister die Wärmeleitpaste „Thermal Grizzly Kryonaut Extreme“ ein, während der P-Core-Bereich mit 2103 MHz und der E-Core-Bereich mit 3200 MHz lief. Der Prozessor konnte 2+2 aktive Kerne und insgesamt vier Threads nutzen.
Beim Speichermodul gelang es schließlich, eine Taktrate von 6802 MHz zu erreichen, was einer Geschwindigkeit von 13604 MT/s entspricht; damit konnte saltycroissant als Erster die Traumgrenze von 13600 MT/s überschreiten. Das übertaktete Speichermodul lief übrigens mit den Timings CL68-127-127-127-2, , was einen neuen Weltrekord bei der Speichertaktfrequenz bedeutete. Unter den Bildern ist auch ein Ergebnis zu sehen, das bei einer Taktfrequenz von 6861,5 MHz erzielt wurde und mit den Timings CL68-128-128-256-2 einhergeht; dieses wurde jedoch bislang noch nicht bestätigt, denn wenn das System dabei stabil laufen würde, läge der neue DDR5-Speichertakt-Weltrekord bei 13.723 MT/s.
Was sich verzögert, geht nicht verloren – früher oder später wird es gelingen, auch das genannte Niveau stabil zu erreichen, da die Speicherchips immer ausgereifter werden und die Speichercontroller der Intel-Prozessoren durch Optimierungen ein immer größeres Tuning-Potenzial aufweisen. Was werden die in diesem Jahr erscheinenden Nova Lake-S-Prozessoren, die in vielerlei Hinsicht einen Fortschritt darstellen, in diesem Bereich leisten können? Das wird sich in einigen Monaten zeigen – bis dahin gratulieren wir zum neuen Weltrekord.