Die Modelle , iPhone und 18 Pro wurden, wie in den Gerüchten angekündigt, „alleine“ vorgestellt. In diesem Jahr war das Team aus Cupertino der Ansicht, dass eine Ankündigung des iPhone 18 nicht notwendig sei, sodass das iPhone 17 im Sortiment unterhalb der neuen Pro-Modelle verbleibt. Die Spitzenmodelle zeigen hingegen deutliche Fortschritte – von Einsparungen ist nichts zu spüren, und es gab auch spektakuläre Verbesserungen.
Apple hat die Aussparung für Face ID verkleinert, wobei ein Teil der Komponenten hinter das Display verlegt wurde. Was die Displays betrifft, hat das Unternehmen während der Präsentation keine weiteren Änderungen erwähnt: Das iPhone 18 Pro verfügt weiterhin über ein 6,3-Zoll-Display, das iPhone 18 Pro Max über ein 6,9-Zoll-Display. Das im letzten Jahr eingesetzte Super Retina XDR-Display wurde in beiden Modellen beibehalten; die Weiterentwicklungen konzentrierten sich auf andere Bereiche. Auch die 18-Megapixel-Frontkamera blieb unverändert; die mit der Vorgängergeneration eingeführte „Center Stage“-Funktion wurde nicht mit einer höheren Auflösung ausgestattet.
Die iPhone 18 Pro-Serie bringt den Nutzern iOS 27 mit noch mehr künstlicher Intelligenz, einem noch spektakuläreren Liquid-Glass-Design und neuen Sicherheitsoptionen für Groß und Klein. Endlich ist Apples auf generative KI basierende Siri-Version fertiggestellt, die spannende Möglichkeiten bieten wird – allerdings nicht für ungarische Käufer, da die EU vorerst komplett davon ausgeschlossen ist. Das „Dynamic Island“ wird mit dem Update weiterentwickelt, kann nun bereits drei Aktivitäten anzeigen, und die Käufer werden noch viele weitere Software-Extras vorfinden.
Das iPhone 18 Pro bringt den Kunden die größte Kameraverbesserung der letzten Jahre. Die wichtigste Neuerung ist, dass die 48-Megapixel-Fusion-Hauptkamera (1,22 µm Pixel) – wie bereits gemunkelt – eine variable Blende erhalten hat, wobei F/1,48 und F/4,0 die beiden Extremwerte darstellen. Die Blende verfügt über 6 Lamellen, was das Bokeh-Muster beeinflussen wird. Bei schlechten Lichtverhältnissen kann das neue Smartphone bei vollständig geöffneter Blende mehr Licht einfangen als je zuvor.
Auch diesmal gibt es zwei Zusatzkameras, die beide denselben 48-MPixel-Sensor mit einer Pixelgröße von 0,7 µm verwenden. Eine der Kameras verfügt über einen extrem weiten Bildwinkel und ermöglicht Makroaufnahmen bei einer Blende von F/2,2, während die andere Kamera zum Zoomen dient und einen 4-fachen sowie einen 8-fachen Zoom ermöglicht. Zum höheren Zoom sagt das Unternehmen, er sei von „optischer Qualität“, doch das Gerät realisiert dies weiterhin mittels Sensorzoom.
Auch die Videofunktionen wurden mit dem Generationswechsel erweitert: Von nun an können Nutzer Zeitraffervideos in 4K-Ultra-HD-Auflösung und im Dolby-Vision-Format aufnehmen. Es werden neue professionelle manuelle Einstellungsmöglichkeiten eingeführt, sodass noch mehr Möglichkeiten bestehen, um außergewöhnliche Aufnahmen zu erzielen. Die Pro-Funktionen stehen nicht nur beim Fotografieren, sondern auch beim Filmen zur Verfügung. Außerdem kommt die Apple Reference Image-Funktion hinzu, die die Herkunft der Bilder im Hintergrund wie ein digitaler Fingerabdruck bestätigt (in der EU muss man darauf noch warten).
Der Apple A20 Pro-Systemchip ist da, der dynamischer, leistungsstärker und vielseitiger ist als je zuvor. Dieser Chip wurde bereits mit einem neuen Gehäusedesign entwickelt, das von der Apple M-Reihe inspiriert ist und ein besseres Wärmemanagement ermöglicht. Darüber hinaus hat das Unternehmen ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Wärmeableitung nun über eine viel größere Oberfläche erfolgt, was sich positiv auf die Leistungsstabilität auswirken wird. Im Vergleich zum iPhone 17 Pro hat sich die Oberfläche der Vapor Chamber verdreifacht.
Mit einer überarbeiteten Architektur bringt das Unternehmen den A20 Pro auf den Markt, der nun auf dem 2-nm-Verfahren von TSMC basiert – dies sorgt für eine deutliche Effizienzsteigerung. Die neue Sechs-Kern-CPU besteht aus zwei Kernen für hohe Taktraten und vier Kernen für hohe Effizienz; hier dürfte die Leistungssteigerung bei etwa 20 % liegen. Die integrierte GPU sorgt bei einer Konfiguration mit sieben Kernen für eine Leistungssteigerung von 40 %. Apple hat die Neural Engine verdoppelt, sodass die NPU nun über 32 Recheneinheiten verfügt und damit doppelt so leistungsfähig ist. Auch die Speicherbandbreite wurde um nicht weniger als 50 Prozent erhöht.
Die Modelle iPhone 18 Pro und 18 Pro Max werden mit denselben Speicherkapazitäten erhältlich sein. Das Angebot beginnt bei 256 GB und reicht über 512-GB- und 1-TB-Varianten bis hin zu den 2-TB-Modellen. Die neuen Geräte ermöglichen es den Nutzern zudem, über den USB-C-Anschluss externe Speichermedien anzuschließen, was vor allem für Content-Ersteller interessant ist.
Jedes Jahr bringt Apple eine neue Farbe auf den Markt; letztes Jahr war „Cosmic Orange“ ein Riesenerfolg und vor allem in China unglaublich beliebt. In diesem Jahr ist die neue Farbe Burgunderrot, was im Vergleich zum knalligen Orange einen sehr starken Kontrast bildet. Außerdem stehen die Farben Schwarz, Silber und Blau zur Auswahl. Das Gehäuse besteht weiterhin aus einer Aluminiumlegierung, mit einer „Ceramic Shield“-Beschichtung auf der Rückseite und „Ceramic Shield 2“-Glas auf der Vorderseite. Die „Action“-Taste befindet sich weiterhin am Rahmen und wird nun eine verbesserte Funktionalität bieten.
Die Videowiedergabezeit des iPhone 18 Pro beträgt nun 36 Stunden, das 18 Pro Max hält mit einer Akkuladung sogar 45 Stunden durch. Laut Apple reichen beim iPhone 18 Pro bereits 15 Minuten kabelgebundenes Laden aus, um anschließend 6 Stunden lang Videos auf dem Gerät abspielen zu können. Das Laden ist laut Angaben des Unternehmens schneller geworden, doch es gab keine Hinweise darauf, dass die Ladeleistung weiter gesteigert wurde. Was wir oben nicht gesondert angesprochen haben, ist größtenteils unverändert geblieben.
Apple wird die Auslieferung der iPhone 18 Pro-Serie nach aktuellem Stand am 18. September beginnen.