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DIE AMD RYZEN THREADRIPPER-PROZESSOREN AUF BASIS DER ZEN 6-ARCHITEKTUR KOMMEN AUF DEN MARKT

Die neuen Workstation-Prozessoren werden nicht mehr in den TR5-, sondern in den TR6-Prozessorsockel passen – darauf wies die Dokumentation auf der offiziellen Website von AMD hin.
J.o.k.e.r
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Die AMD Ryzen Threadripper-Prozessoren auf Basis der ZEN 6-Architektur kommen auf den Markt

Die RYZEN Threadripper-Prozessoren der nächsten Generation von AMD befinden sich bereits in der Entwicklung, und auf der offiziellen Website des Unternehmens sind einige interessante Informationen zur neuen Plattform ans Licht gekommen, die recht vielversprechend erscheint.

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Die neuen Workstation-Prozessoren werden voraussichtlich auf der Mustang-Peak-Plattform zum Einsatz kommen, wo es allem Anschein nach zu einem Wechsel des Prozessorsockels kommen wird, d. h., der derzeit noch weit verbreitete TR5-Sockel wird durch den TR6-Sockel abgelöst. Dies könnte unter anderem deshalb notwendig sein, weil im Rahmen der ZEN-6-Architektur eine erhebliche Erhöhung der Anzahl der Prozessorkerne erfolgt, denn die CCDs mit 8 Prozessorkernen werden durch Modelle mit 12 Kernen ersetzt, was einer Steigerung um 50 % entspricht; dementsprechend muss auch die Stromversorgung entsprechend angepasst werden.

Neben der höheren Anzahl an Prozessorkernen könnte auch der Austausch des TR5-Prozessorsockels mit 4844 Kontakten erforderlich werden, damit die Plattform statt auf dem PCI Express 5.0-Standard auf den PCI-Express-6.0-Standard umgestellt werden kann, der eine doppelt so hohe Datenübertragungsbandbreite bietet, was den Einsatz einer höheren Pin-Anzahl rechtfertigen könnte, wodurch der aktuelle Prozessorsockel das Entwicklungstempo und die Möglichkeiten einschränken würde.

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Dank der ZEN-6-Architektur könnten sich in mehreren Bereichen Veränderungen ergeben; die Erhöhung der Anzahl der CCD-Kerne ist nur ein Aspekt davon, darüber hinaus könnten zahlreiche weitere Änderungen erfolgen, die alle zur Leistungssteigerung beitragen können. Die neuen Chiplets könnten mit der TSMC-N2-Fertigungstechnologie hergestellt werden, was neben den Vorteilen einer höheren Transistordichte auch die Möglichkeit bieten könnte, die Taktraten zu erhöhen. Bislang gibt es noch keine Informationen darüber, aus welchen Modellen mit welchen genauen Spezifikationen die neue RYZEN Threadripper-Serie bestehen wird, und auch hinsichtlich des TDP-Rahmens wurden noch keine konkreten Angaben gemacht, sodass diese Details erst später bekannt werden dürften.

Sollte das Unternehmen die bei der aktuellen Serie angewandte Praxis fortsetzen, könnte der durch eine 50-prozentige Erhöhung der Kernanzahl auf dem CCD der Nachfolger des RYZEN Threadripper (Pro) 9995WX statt mit 96 Kernen und 192 Threads bereits über bis zu 144 Kerne und 288 Threads verfügen, da die 12 Stück 12-Kern-CCDs dies theoretisch ermöglichen. Die höhere Anzahl an Prozessorkernen führt nicht nur zu einer höheren Leistung, sondern auch zu einem höheren Stromverbrauch, was den Einsatz leistungsfähigerer VRM-Schaltungen und einer leistungsstärkeren Kühlung rechtfertigt.

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Die Dokumentation von AMD verrät leider nicht, wann genau die RYZEN Threadripper-Prozessoren der nächsten Generation auf den Markt kommen werden, aber nach bisheriger Praxis werden zunächst die ZEN 6-basierten EPYC-Serverprozessoren, dann die für den Verbrauchermarkt bestimmten Desktop- und Mobil-RYZEN-Prozessoren und schließlich die RYZEN-Threadripper-Modelle für den Workstation-Markt auf den Markt kommen. Hoffentlich werden in Kürze weitere Details zu den Neuheiten bekannt gegeben.

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