Heutzutage sind Geräte mit E-Ink-Bildschirmen sehr beliebt, da sie eine größere Oberfläche und Möglichkeiten zum Notieren bieten. Das InkPad One, das gerade von PocketBook vorgestellt wurde, ist ein solches Gerät und verspricht große Freiheit in Bezug auf Funktionalität und Nutzungsmöglichkeiten.
Das Gerät verwendet ein Mobius E Ink-Panel mit einer Diagonale von 10,3 Zoll, das eine Pixeldichte von 226 PPI bei einer Auflösung von 1872 x 1404 Pixeln bietet. Auf der InkPad One-Oberfläche können nicht nur E-Books gelesen, sondern auch bequem Notizen gemacht und gezeichnet werden. Das InkPad One unterstützt die Verwendung des Stylus 2 Stiftes, der es dem Benutzer ermöglicht, präzise zu arbeiten und gleichzeitig den Bildschirm zu schützen. Der neue Zusatz könnte den Menschen helfen, ihre Kreativität auszuleben.
Das verwendete Panel ist sehr widerstandsfähig, hat eine entspiegelte Oberfläche und bleibt bei allen Lichtverhältnissen gut lesbar. Ob in hellem Sonnenlicht oder in dunkler Umgebung, auf das InkPad One ist Verlass. Es verfügt über die fortschrittlichste SmartLight-Beleuchtung von PocketBook, die nicht nur die Helligkeit, sondern auch die Farbtemperatur automatisch steuert. Das macht die Benutzung des Geräts nicht nur zu einem angenehmen Erlebnis, sondern schützt auch die Augen der Leser.
PocketBook verwendet auf dem InkPad One ein Linux-basiertes System. Es kann für den Zugriff auf die digitale Onleihe oder Libby-Bibliothek verwendet werden, so dass die Kunden nicht an ein Ökosystem gebunden sind, sondern offen auf ihren Lesestoff zugreifen können. Das Gerät verwendet den Rockchip RK3566 Systemchip mit 2 GB RAM und 32 GB Speicher. Es bietet sowohl Wi-Fi- als auch Bluetooth-Konnektivität.
InkPad One unterstützt mehr als zwei Dutzend verschiedene Dokumentenformate, und DRM (Digital Rights Management) ist kein Problem. Das Unternehmen verfügt über einen eigenen Cloud-Dienst, mit dem Inhalte synchronisiert werden können, aber auch externe Dienste können zu diesem Zweck genutzt werden. Das InkPad One kann auch mit Hörbüchern umgehen und verfügt über eine Vorlesefunktion, an der das PocketBook-Team schon lange gearbeitet hat. Das Gerät kann mit einem drahtlosen Ohrhörer mit Lautsprecher verbunden werden.
Ein wichtiger Gesichtspunkt bei der Entwicklung war, ein Produkt zu schaffen, das leicht zu transportieren ist. Das InkPad One ist nur 5,15 Millimeter dick und wiegt nur 400 Gramm. Man kann es leicht in eine Tasche für die Reise oder den Arbeitsweg stecken. Das Gehäuse besteht aus einer Aluminiumlegierung, und interessanterweise haben die Designer an jeder der vier Ecken der Rückseite Anti-Rutsch-Laschen angebracht. Wenn Sie es auf Ihren Schreibtisch legen, um Notizen zu machen oder zu zeichnen, wird es nicht verrutschen.
Mit einer einzigen Aufladung hält das PocketBook nach offiziellen Angaben bis zu 2 Monate durch. Allerdings sollte hier darauf hingewiesen werden, dass der Nutzungsmodus einen großen Unterschied macht, denn wenn man z. B. viel mit Wi-Fi und Licht arbeitet oder Hörbücher konsumiert, kann sich der Akku deutlich schneller entladen, als wenn man nur tagsüber liest. Das Produkt wird von einem 3700-Milliamperestunden-Akku angetrieben.
Das PocketBook InkPad One wird in ganz Europa erhältlich sein und könnte auch in unser Land kommen. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 300 €.