Kategorien

DER GESCHÄFTSBEREICH AMD DATA CENTER HAT SEINEN UMSATZ INNERHALB EINES JAHRES VERDOPPELT, WÄHREND DIE ERGEBNISSE DES GAMING-GESCHÄFTSBEREICHS SCHWACH AUSFALLEN

Der Gaming-Bereich verzeichnete im zweiten Quartal einen recht starken Rückgang, da der Gesamtumsatz im Jahresvergleich um 31 % zurückging.
J.o.k.e.r
J.o.k.e.r
Der Geschäftsbereich AMD Data Center hat seinen Umsatz innerhalb eines Jahres verdoppelt, während die Ergebnisse des Gaming-Geschäftsbereichs schwach ausfallen

Die Finanzabteilung von AMD hat den neuesten Finanzbericht des Unternehmens veröffentlicht, aus dem sich insgesamt ein sehr positives Bild ergibt, da der Gesamtumsatz im Jahresvergleich um 50 % gestiegen ist, und damit bereits 11,5 Milliarden Dollar erreichte, während auf Quartalsbasis ein Wachstum von 13 % verzeichnet wurde. Hinter dieser äußerst beeindruckenden Leistung verbirgt sich größtenteils der Aufschwung der Data-Center-Sparte, während das Gaming-Segment im vergangenen Quartal eher schwächelte, was auf mehrere Gründe zurückzuführen ist.

Galerie öffnen

Aufgrund der durch die Speicherkrise verursachten Schwierigkeiten hatte die AMD-Führung bereits zuvor angedeutet, dass sie für die zweite Jahreshälfte mit einem Umsatzrückgang von rund 20 % bei den Einnahmen aus Produkten für Gamer rechne, und diese Prognose wurde nun bestätigt.

Im zweiten Quartal zeigte das Gaming-Segment übrigens eine deutliche Schwäche, da es einen Gesamtumsatz von 779 Millionen Dollar erzielte, was einem Rückgang von 31 % entspricht. Dies ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass aufgrund steigender Preise für Speicher und Komponenten auch die „ “-Grafikkarten sowie andere Hardwarekomponenten teurer werden, was wiederum die Nachfrage seitens der Verbraucher dämpft. Gleichzeitig schwächelte auch der Semi-Custom-Geschäftsbereich, es gingen weniger Bestellungen von den Spielekonsolenherstellern ein, was zum Teil auf die Speicherkrise zurückzuführen ist und zum Teil auf den natürlichen Nachfragerückgang im Vorfeld des Generationswechsels.

Galerie öffnen

Die Unternehmensleitung von AMD zeigt sich dennoch zuversichtlich, was den Absatz von Prozessoren für den Client-Markt angeht, da die Nachfrage nach AI-PCs steigen könnte, sobald die Beliebtheit dieser Konfigurationen weiter zunimmt, was sich positiv auf den Umsatz mit Prozessoren und APUs auswirken könnte. Obwohl die Gaming-Sparte eher schwächelte, schnitt der gesamte Geschäftsbereich „Client and Gaming“ dennoch nicht schlecht ab, da er einen kombinierten Umsatz von 3,8 Milliarden Dollar erzielte, was einer Verbesserung von 6 % im Jahresvergleich entspricht.

Dieser Fortschritt ist größtenteils darauf zurückzuführen, dass die Nachfrage nach RYZEN-Prozessoren nach wie vor stark ist und auch die Chips der RYZEN PRO-Serie immer beliebter werden, wodurch ihr Marktanteil ebenfalls wächst. Die RYZEN PRO-Modelle verzeichneten übrigens im Jahresvergleich ein Umsatzwachstum von mehr als 50 %, was auf die starke Nachfrage aus dem Gesundheitswesen, der Automobilindustrie, der Technologiebranche sowie dem Finanzsektor zurückzuführen ist.

Galerie öffnen

Der Wachstumsmotor war natürlich auch diesmal wieder der Geschäftsbereich Data Center, der mit einem Wachstum von 107 % im Jahresvergleich einen Gesamtumsatz von 6,7 Milliarden Dollar erzielte. Nach Angaben der Unternehmensleitung könnte sich das Wachstum sowohl im laufenden als auch im nächsten Quartal fortsetzen, was bedeutet, dass mit einem weiteren Anstieg des Umsatzes gerechnet wird.

In diesem Zusammenhang zeigt die aktuelle Prognose, dass im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 ein Gesamtumsatz von 13 Milliarden Dollar erzielt werden könnte, was einem jährlichen Wachstum von 41 % entspräche, sofern alles nach Plan verläuft.

Galerie öffnen

Am Ende der Reihe hinkt das Embedded-Segment hinterher, das im Vergleich zu den beiden oben genannten Sparten eine bescheidenere Leistung vorweisen kann, da es „nur“ einen Umsatz von 977 Millionen Dollar erzielte, was jedoch ebenfalls ein deutliches Wachstum darstellt, da es im Jahresvergleich einen Anstieg von 19 % bedeutet. Auch dieses Wachstum ist auf die steigende Nachfrage zurückzuführen, die unter anderem mit dem KI-Boom zusammenhängt.

Derzeit erwirtschaftet jedoch nicht die Embedded-Sparte, sondern der Gaming-Bereich den geringsten Gesamtumsatz, aufgrund eines massiven Rückgangs von 31 % im Jahresvergleich. Die Situation wird sich jedoch hoffentlich durch die später erscheinenden RDNA5/UDNA-basierten Gaming-Grafikkarten und die Spielkonsolen der neuen Generation „ verbessern.

Für den Newsletter anmelden
Mit meiner Registrierung akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung.

Wir empfehlen Ihnen gerne

    Tests

      Diesbezügliche Artikel

      Zurück zum Seitenanfang