Shuhei Yoshida gehört zu den wenigen Akteuren der Spielebranche, denen es auch als Unternehmensleiter gelungen ist, die Herzen der Spieler zu gewinnen. Er blieb stets freundlich und menschlich, und obwohl er 2019 als Geschäftsführer von Sony Interactive Entertainment zurücktrat, stand er Sony bis 2025 weiterhin nahe und unterstützte Indie-Entwickler.
In seinen öffentlichen Äußerungen hat er den Konkurrenten stets die Daumen gedrückt und war auch anderen Plattformen gegenüber aufgeschlossen. Nun hat er die Steam Machine unter die Lupe genommen, ist jedoch von deren Leistungsfähigkeit keineswegs begeistert – zumindest nicht im Verhältnis zu ihrem hohen Preis.
Die 3D-Leistung des Geräts beschrieb er mit einem unzufriedenen Seufzer, und die 1080p-Auflösung erinnere an die PS4-Zeiten. Die Ladezeiten sind seiner Meinung nach schlichtweg inakzeptabel. Die Spielfreiheit der Steam-Controller-Sticks entspricht nicht seinem Geschmack, die Bedienung des Touchpads empfindet er hingegen als schwierig, obwohl er froh ist, dass es eines gibt.
Es fehlte jedoch auch nicht an Lob. Er findet es großartig, dass sich das Gerät mit einem Knopfdruck auf dem Controller einschalten lässt, die austauschbare Frontblende ist ebenfalls super, und auch die zufälligen Ladebildschirme gefallen ihm. Die Geräuscharmut und die Tatsache, dass er seine Steam-Spiele in seinem Schlafzimmer spielen kann, sind ebenfalls Pluspunkte für das Gerät. Insgesamt ist der Preis jedoch abschreckend; obwohl er das Gerät selbst behält, empfiehlt er es anderen Spielern nicht zum Kauf.