Das Betriebssystem „ “ von Microsoft für Windows 11 hat kürzlich sein Sicherheitsupdate für August erhalten, doch es scheint, dass das Paket auf einigen Systemen Fehler verursacht, da es nicht in allen Fällen mit den Treibern für Peripheriegeräte und interne Komponenten mit RGB-LED-Beleuchtung kompatibel ist, was in manchen Fällen zum Absturz von Spielen führt.
Das betreffende Update trägt die Bezeichnung „ “ (KB5121003,) und ist sowohl für die Windows-11-Versionen 24H2 als auch 25H2 verfügbar. Nach der Installation werden diese nacheinander auf die Builds 26100.9168 und anschließend auf die Build-Nummer 26200.9168 aktualisiert. Die automatische Verteilung des Update-Pakets hat bereits begonnen und läuft derzeit über das Windows-Update-System, was bedeutet, dass es bereits auf zahlreiche Systeme gelangt sein dürfte, darunter möglicherweise auch viele Konfigurationen mit inkompatibler RGB-LED-Steuerungssoftware oder Low-Level-Treibern. Das Paket enthält zahlreiche Sicherheitsupdates sowie die neuesten Versionen der Secure-Boot-Zertifikate und verbessert zudem die Stabilität und Zuverlässigkeit von Windows Update. Gleichzeitig brachte die Version KB5121003 einige Neuerungen mit sich, über die wir bei in diesem Beitrag berichtet haben:.
Dem Update-Paket KB5121003 wird vorgeworfen, in mehreren Fällen zum Absturz von Anwendungen während des Spielens zu führen; es kommt aber auch vor, dass das jeweilige Spiel einfriert, und der Fehler kann sogar einen Neustart des Systems auslösen. Microsoft hat die Existenz dieses Fehlers übrigens bereits eingeräumt, die Untersuchung der Ursachen ist derzeit noch im Gange. Nach aktuellen Informationen kommt es zu Konflikten zwischen einem Codeabschnitt des August-Updates und Treibern oder Softwarekomponenten, deren Name oder Namensteil „inpoutx64“ enthält, was unter anderem dazu führt, dass es bei den Spielen ARC Raiders, „MARVEL Tōkon: Fighting Souls“ sowie „THE FINALS“ zu Anwendungsabstürzen, unerwarteten Unterbrechungen oder sogar zum Einfrieren des Spiels kommt.
Die Datei „inpoutx64.sys“ selbst ist ein Low-Level-Treiber, der Zugriff auf die Hardware zur Steuerung von RGB-LED-Beleuchtungen gewährt; sowohl die 32-Bit- als auch die 64-Bit-Version dieser Datei wurden bereits in früheren Versionen von OpenRGB verwendet. Das OpenRGB-Team verwendet inzwischen modernere Treiber und empfiehlt den Nutzern, den InpOut32-Treiber zu entfernen, da dieser falsche Antiviren-Warnungen auslösen und mit den Anti-Cheat-Algorithmen verschiedener Spiele in Konflikt geraten kann.
Microsoft hat bislang keine gesonderte Empfehlung zur vorübergehenden Behebung des Problems abgegeben, doch den Tipps zufolge könnte eine Lösung darin bestehen, den Dienst „inpout.x64-Dienst anhalten, diesen anschließend löschen und schließlich auch die Datei „inpoutx64.sys“ selbst entfernen. Dazu muss zunächst die Eingabeaufforderung geöffnet werden. Mit dem Befehl „ sc stop inpoutx64 “ kann der Dienst angehalten und mit dem Befehl „ sc delete inpoutx64 “ gelöscht werden. Ist dies erledigt, können wir im Verzeichnis „ Windows/System32/Drivers “ die Datei „inpoutx64.sys“ löschen. Anschließend können wir auch den entsprechenden Eintrag in der Registrierung entfernen, und nach einem Neustart sollte alles wieder ordnungsgemäß funktionieren. Es lohnt sich natürlich, vorher zu überprüfen, ob es eine aktuellere Version der RGB-LED-Steuerungssoftware gibt, und falls nicht, ob die alte Version diese Datei verwendet. Alternativ kann man auch versuchen, das Update-Paket KB5121003 zu deinstallieren, dabei gehen jedoch alle wichtigen Sicherheitsupdates verloren.
Microsoft hat das Vorliegen des Fehlers offiziell am 20. August 2026 bestätigt, konnte jedoch keinen Zeitpunkt für die Fertigstellung des Patches nennen; seitdem herrscht Stillschweigen zu diesem Thema.