Die AAA-Spieleindustrie hat bei den Game Awards für Aufsehen gesorgt, da sie unter den vielen Indie-Spielen nicht wirklich hervorstach. Clair Obscur: Expedition 33 hat nur in der Kategorie, in der es nicht angetreten ist, nicht gewonnen und lässt viele darüber grübeln, wie viel Geld ein effizientes, talentiertes Team braucht, um einen Titel zu entwickeln, an den man sich noch in Jahrzehnten erinnern wird.
Die Entwicklung des Spiels kostete rund 10 Millionen Dollar, also etwas mehr als 3,2 Milliarden Dollar.
Zum Vergleich: Borderlands 4 war etwa 30 Mal so teuer, also 300 Millionen Dollar, und wurde nicht einmal nominiert. Mehr als 5 Millionen Exemplare von Clair Obscure wurden bereits verkauft, man kann also mit Sicherheit sagen, dass das Spiel in jeder Hinsicht ein Erfolg ist.
Bei den Game Awards bedankte sich Sandfall besonders bei den YouTube-Tutorial-Videomachern, die ihnen mit ihren Videos bei der Entwicklung eines Videospiels geholfen haben.