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DAS REDMI A7 PRO IST ENTTÄUSCHEND

Das neue Low-End-Handy ist bereits mit einem Pro-Badge ausgestattet, obwohl es in einigen Bereichen hinter seinem Vorgänger zurückbleibt.
DemonDani
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Das Redmi A7 Pro ist enttäuschend

Vor rund einem Jahr hat Xiaomi das Redmi A5 vorgestellt, nun folgt das Redmi A7 Pro. Die Pro-Variante wurde zuletzt aus dem Redmi A3 gemacht, bei dem die Kunden unter anderem eine 50 MPixel-Kamera im Jahr 2024 erhielten.

Das neue Redmi A7 Pro kommt mit einem 6,9-Zoll-Display, das immer noch eine niedrige Auflösung bietet, 1600 x 720 Pixel um genau zu sein, die die riesige Fläche füllen. Das neue Gerät ist jetzt in der Lage, eine bessere Helligkeit als zuvor zu erreichen, nämlich 800 nits, und, was noch wichtiger ist, es unterstützt jetzt 120 Hz.

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Interessanterweise bringt Xiaomi das Smartphone mit dem vollwertigen Betriebssystem Android 16 auf den Markt und nicht mit der Go-Edition-Umgebung, die den Kunden wie bei seinem Vorgänger angeboten wurde. Das Gerät erhält auch die grafische Benutzeroberfläche HyperOS 3, was ebenfalls zu begrüßen ist.

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Dies ist ein überraschender Schritt seitens des Unternehmens, denn der Systemchip, auf dem das Gerät basiert, hat sich nicht verändert. Außerdem wird nun eine 120-Hz-Unterstützung angeboten.

Das Redmi A7 Pro verwendet den Systemchip UNISOC Tiger T7250 Redmi, der auch im Redmi A5 zum Einsatz kommt, ist also auf dem Papier nicht leistungsstärker geworden. Das Vorgängermodell war neben der mit 4 GB Arbeitsspeicher ausgestatteten Version auch in einer 3-GB- und einer 6-GB-Variante erhältlich, während das Redmi A7 Pro ab sofort nur noch in der letztgenannten Variante verfügbar sein wird. Die 4 GB RAM können von 64 oder 128 GB Speicher begleitet werden, wobei die verfügbare Speicherkapazität per microSD erweitert werden kann.

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Nach 5G-Unterstützung braucht man hier nicht zu suchen, das Redmi A7 Pro verfügt nur über ein 4G-LTE-Modem. In Bezug auf die Konnektivität gibt es keine wesentlichen Änderungen im Vergleich zu seinem Vorgänger. Auch hier gibt es 802.11ac-WLAN, ein Bluetooth-5.2-Modul und einen A-GPS-Empfänger, das einzige Extra ist das UKW-Radio. Dual-SIM-Unterstützung ist bei unserem Konkurrenten vorhanden, mit DSDS-Format, um zwei Netzwerkkarten zu verwalten.

Das Gerät verfügt über eine 8-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite, die in erster Linie dazu dient, Videoaufnahmen in akzeptabler Qualität zu gewährleisten. 1080p-Videoaufnahmen sind mit dem Gerät möglich.

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Trotz der Bezeichnung "Pro" folgt der Neuling dem Redmi A3 Pro nicht mit einer besseren Kamera, sondern macht sogar ein schlechteres Bild als das Redmi A5. Das letztjährige Gerät hatte noch eine 32-Megapixel-Kamera auf der Rückseite, doch hier sind die Designer zum guten alten 13-Megapixel-Sensor mit 1/3,06 Zoll zurückgekehrt. Es gibt auch eine Zusatzkamera, die aber nur für die Tiefenerkennung zuständig ist.

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Das Handy ist 8,15 Millimeter dick und wiegt 208 Gramm. Das zusätzliche Gewicht verdankt es einem größeren Akku auf der Rückseite. Der 5200-mAh-Akku wurde auf 6000 Milliamperestunden "aufgerundet". Nach Angaben des Unternehmens hält das Redmi A7 Pro mit einer einzigen Akkuladung etwa 2,5 Tage durch, bei 35 Stunden kontinuierlicher Videowiedergabe. Das Aufladen wurde jedoch nicht schneller gemacht, 15 W wird immer noch unterstützt, so dass der Ladevorgang länger dauern wird.

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Neben dem USB-C-Anschluss verfügt das Redmi A7 Pro auch über eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. Auch der Fingerabdruckscanner wurde nicht ausgelassen, mit einem biometrischen Sensor an der Seite, so dass er immer sofort zugänglich ist. Schließlich sagte Xiaomi auch, dass das Gerät Spritzwasser standhalten kann und der Bildschirm mit einem nassen Finger benutzt werden kann, aber es hat keine IP-Zertifizierung. Das Gerät wird auch in den Farben Schwarz, Blau, Grün und Orange erhältlich sein, und das Unternehmen versucht sogar, die Rückseite mit einem speziellen Muster zu versehen.

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Das Redmi A7 Pro ist in Europa aufgetaucht, wobei auch Ungarn im Visier ist, aber wir kennen den offiziellen Verkaufspreis in diesem Land noch nicht. Es wird in Kürze in den Verkauf gehen. In Italien wird das Modell mit 4/64 GB 130 Euro und die Version mit 4/128 GB 150 Euro kosten.

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