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DAS PREISGÜNSTIGE HMD ARC IST NUN IN DER ZWEITEN PHASE ANGELANGT

Das neue Arc-Modell wurde zwar weiterentwickelt – was im Einstiegssegment heutzutage keine Selbstverständlichkeit ist –, doch die Käufer werden sich dafür nicht gerade in Scharen anstellen.
DemonDani
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Das preisgünstige HMD Arc ist nun in der zweiten Phase angelangt

HMD versucht in letzter Zeit vor allem mit günstigeren Smartphones Fuß zu fassen, und am unteren Ende seines Angebots steht das Arc. Nach 1,5 Jahren kam nun eine neue Variante davon auf den Markt, doch das Unternehmen hat nicht viel Energie in die Entwicklung gesteckt. 

Das neue HMD Arc baut auf der Vorgängergeneration auf und ist fast identisch mit dem Vorgängermodell geblieben; es hat lediglich einen neueren Systemchip erhalten und wird nun auch mit größerem Speicherplatz erhältlich sein.

Das erste Arc-Modell verwendete den extrem veralteten UNISOC SC9863A-Systemchip, der noch im 28-nm-Verfahren hergestellt wurde und mit lediglich 1,6 GHz lief. Von hier aus lässt sich leicht ein Fortschritt erzielen, doch von einem großen Sprung seitens des Unternehmens ist keine Rede. Im Arc 2 kommt der UNISOC T603 zum Einsatz. Auch dieser Chip ist sehr veraltet: Er wurde im 22-nm-Verfahren hergestellt und kann mit seinen acht Cortex-A55-Kernen maximal mit 1,8 GHz betrieben werden. 

Der Arbeitsspeicher bleibt bei 4 GB, wie wir es bereits zuvor gesehen haben. Beim Speicherplatz gab es hingegen noch einige Verbesserungen, denn neben der 64-GB-Option ist nun auch eine 128-GB-Variante erhältlich, während HMD die Erweiterungsmöglichkeit beibehalten hat. Ansonsten ist alles beim Alten geblieben.

Das Gerät verfügt über ein 6,52-Zoll-Display, das eine Helligkeit von lediglich 460 Nits erreicht. Das Display nutzt IPS-Technologie und bietet dadurch akzeptable Blickwinkel, die Auflösung beträgt jedoch nur 1280 x 576 Pixel, was einer Pixeldichte von lediglich 215 PPI entspricht. Interessenten müssen sich also auf ein recht pixeliges Bild einstellen. 

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Das Arc 2 hat sich so wenig weiterentwickelt, dass es nach den uns vorliegenden Informationen mit dem Betriebssystem Android 14 ausgestattet ist – und davon sogar nur die Go-Edition. Aus diesem Grund bietet es von den meisten Anwendungen nur die abgespeckte Version an, was bei einer derart bescheidenen Hardware-Ausstattung natürlich in Ordnung ist, da es anspruchsvollere Software kaum mit einer Geschwindigkeit ausführen kann, die ein lohnendes Erlebnis bietet.

Das neue Modell von HMD verfügt über zwei Kameras. Auf der Vorderseite „befindet“ sich in einer tropfenförmigen Aussparung eine Kamera mit einem 5-Megapixel-Sensor, die für HD-Videoaufnahmen geeignet ist. Auf der Rückseite befindet sich eine 13-Megapixel-Kamera, die von einem LED-Blitz unterstützt wird. Das größte Highlight dieser Kamera ist, dass sie den Fokus automatisch einstellen kann. 

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5G-Unterstützung ist hier nicht zu finden, das Gerät verfügt lediglich über ein 4G-LTE-Modem; eine Dual-SIM-Funktion gibt es leider auch nicht. Die Verbindungsmöglichkeiten beschränken sich auf das Trio aus A-GPS-Empfänger, Bluetooth-Modul und WLAN. Das WLAN unterstützt lediglich den 802.11n-Standard im 2,4-GHz-Band.

Das Gerät wird mit der Schutzklasse IP54 ausgeliefert, was bedeutet, dass kein Staub in schädlichen Mengen in das Gehäuse eindringen kann und es auch Wasser, selbst in Form von starkem Regen, standhält. Erfreulich ist, dass es über eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse sowie einen USB-Anschluss vom Typ C verfügt. Ein Fingerabdrucksensor ist ebenfalls Teil des Pakets und befindet sich an der Seite. 

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Die Betriebsdauer wird sicherlich gut sein, da die preisgünstige Hardware mit einem Akku mit einer Kapazität von 5.000 mAh ausgestattet ist. Das Aufladen erfolgt jedoch langsam, da es nur mit 10 W unterstützt wird. Das Smartphone ist in zwei Farben erhältlich: Blau und Beige.

Das HMD Arc 2 ist in Thailand aufgetaucht, wird aber auch in weiteren Ländern erhältlich sein. Der Verkauf beginnt am 20. Juli, und für die 64-GB-Version muss man umgerechnet 28.000 Forint hinblättern.

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