Das Honor 400 Lite hat keine großen Fortschritte gemacht, aber die Käufer erhalten ein besseres Display, einen minimal stärkeren Systemchip und einen leistungsstärkeren Akku, verpackt in einem etwas besser isolierten Gehäuse.
Die größte Verbesserung wird das Display sein, denn sogar das Seitenverhältnis wurde geändert, von höher zu breiter. Das neue Panel misst "nur" noch 6,6 Zoll in der Diagonale im Vergleich zu den bisherigen 6,7 Zoll. Es basiert auf der 10-Bit-AMOLED-Technologie und ist in der Lage, mit 120 Hz zu arbeiten. Das Honor 600 Lite kann nun eine Spitzenhelligkeit von 6500 nits erzeugen, während die Pixeldichte auf über 430 PPI mit einer Auflösung von 2600 x 1200 Pixel gestiegen ist.
Honor bietet den Nutzern mit dem Betriebssystem Android 16 viele tolle Extras und stellt gleichzeitig die Entwicklungen von Google sicher, sodass beispielsweise die integrierte Gemini Live-Chat-Funktion und die Suchfunktion standardmäßig verfügbar sind. Auf dem 600 Lite ist die Seitenleiste Magic Portal verfügbar, die Unterstützung für mobile Geldbörsen ist gewährleistet und es gibt auch eine KI-gestützte Schreibhilfe.
Das Honor 600 Lite kann Selfies mit einem 16-Megapixel-Sensor aufnehmen und bietet Full-HD-Videoaufnahmen. Die Hauptkamera hat einen 108-Megapixel-Sensor (1/1,67 Zoll) mit PDAF-Unterstützung und 3-fachem Sensor-Zoom. Die Begleitkamera hat jedoch nur 5 Megapixel und verfügt über einen ultraweiten Blickwinkel.
Das neue 600 Lite wurde mit dem MediaTek Dimensity 7100 Elite Systemchip ausgestattet, der trotz seines klangvollen Namens eine ziemlich alte Konstruktion ist. Das Handy wird im normalen täglichen Gebrauch eine angenehme Geschwindigkeit erreichen, aber Spiele mit der besten Grafik können hier nicht in vollem Umfang genossen werden. Interessanterweise wird das Produkt nur mit 256 GB Speicherplatz erhältlich sein, aber es wird auch eine Version mit 8 und 12 GB RAM geben.
Abgerundet wird die Konnektivitätsliste des Geräts durch ein 5G-Mobilfunkmodem (Sub-6), außerdem verfügt es über 802.11 b/g/n/ac Wi-Fi, Bluetooth 6.0, einen erweiterten A-GPS-Empfänger (Galileo) und natürlich einen NFC-Chip für reibungslose Zahlungen. Es kann zwei SIM-Karten aufnehmen, und je nach Region auch eSIM (die eSIM-Option wird hierzulande angeboten).
Die gute Nachricht ist, dass das Honor 600 Lite jetzt mit einem hochwertigeren Gehäuse ausgestattet ist, das die IP66-Zertifizierung erreichen konnte, statt wie bisher IP65. Das Gerät ist nun von einem Rahmen aus einer Aluminiumlegierung umgeben und soll eine Glasrückseite haben. Es ist immer noch sehr dünn, misst nur 7,3 Millimeter, wie wir in der vorherigen Runde gesehen haben, und wiegt nicht mehr als 180 Gramm.
Das Smartphone bietet unter anderem Stereo-Sound und einen Fingerabdruckscanner. Leider befindet sich nur ein USB-C-Anschluss am Rahmen. Das Honor 600 Lite wird in den Farben Grau und Gold erhältlich sein. Über die Akkulaufzeit wird man sich sicher nicht beschweren können, denn die grundsätzlich recht effizienten Hardware-Grundlagen werden hier mit einem 6520-Milliamperestunden-Akku erfüllt. Unter dem Gehäuse ist wahrscheinlich ein Silizium-Kohle-Akku, der bereits mit 45 Watt geladen werden kann und Charge Sharing unterstützt.