Die Galaxy-S26-Serie ist bereits zu Beginn des Jahres erschienen und verkauft sich hervorragend, doch ein Modell der Serie wurde noch nicht offiziell vorgestellt. Das Galaxy S26 FE lässt noch auf sich warten; wenn alles gut läuft, wird das Unternehmen es im September vorstellen, und es hat bereits die Prüfungen der US-amerikanischen Federal Communications Commission (FCC) durchlaufen.
Aus den veröffentlichten Dokumenten ließen sich auf den ersten Blick durchaus interessante Informationen herauslesen. Neben dem Exynos-Systemchip „ “ von Samsung ist in dem Gerät auch ein Qualcomm-Chip zu finden. Für diese ungewöhnliche Kombination gibt es natürlich eine Erklärung, und nein, es geht nicht darum, dass der südkoreanische Hersteller sowohl einen Exynos- als auch einen Snapdragon-Chip in ein Gerät verbaut hat.
Das Unternehmen wird im Galaxy S26 FE seinen eigenen Systemchip einsetzen, wie wir es mittlerweile von den Modellen Galaxy S24 FE und Galaxy S25 FE gewohnt sind. Dadurch kann das Unternehmen bei der Herstellung einige Dollar einsparen und bietet gleichzeitig „das gleiche“ Premium-Erlebnis wie die übrigen Modelle der Serie. Allerdings werden die Konnektivitätsfunktionen nicht in allen Fällen durch einen Samsung-Chip gewährleistet.
Die WWAN-Funktionen, also die Anbindung an Mobilfunknetze, werden von S.LSI, also Samsung LSI, bereitgestellt, während das Verbindungssubsystem bereits von Qualcomm mit einer FastConnect-Einheit gewährleistet wird. Diese können problemlos zusammenarbeiten, da Qualcomm die meisten Chips so konzipiert, dass sie auch in anderen Hardware-Umgebungen einsetzbar sind. Schließlich hat auch Apple diese bereits früher verwendet.
Früher bezog Samsung neben den Exynos-Chips auch Netzwerk-Konnektivitätsmodule aus eigener Produktion. Es ist nicht bekannt, warum man sich nun für eine andere Konfiguration entschieden hat, aber aus Sicht der Nutzer spielt dies eigentlich keine große Rolle. Wahrscheinlich handelt es sich lediglich darum, dass man sich von Qualcomm eine FastConnect-Einheit einer früheren Generation – die daher kostengünstiger erhältlich ist – „ausgeliehen“ hat.
Aus den FCC-Unterlagen geht eindeutig hervor, dass das Galaxy S26 FE mindestens Wi-Fi 6 unterstützen wird und zudem über einen NFC-Chip verfügen wird, sodass kontaktloses Bezahlen per Handy und damit auch die Nutzung des Samsung Wallet-Dienstes problemlos möglich sind.
Aus den bei der FCC eingereichten Unterlagen geht außerdem hervor, dass das Galaxy S26 „Fan Edition“ über eine Schnellladefunktion mit 45 Watt Leistung verfügen wird. Das sind gute Nachrichten, aber keine allzu große Überraschung, da Samsung diese Weiterentwicklung bereits beim Galaxy S25 FE umgesetzt und die veraltete 25-W-Beschränkung aufgehoben hat.
Das -Smartphone läuft unter der Kennung SM-S741B, wodurch es auch in der FCC-Datenbank zu finden war. Das Gerät wird voraussichtlich mit dem Exynos-2500-Systemchip auf den Markt kommen. Nach der Vorstellung im Herbst wird es auch in Ungarn erhältlich sein, ebenso wie das Galaxy S25 FE bei uns erhältlich ist.