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DAS APPLE MACBOOK ULTRA KÖNNTE MIT EINEM ÄUSSERST BEEINDRUCKENDEN OLED-DISPLAY AUSGESTATTET SEIN

Das wäre ein großer Fortschritt, sofern sich alles so entwickelt, wie es die aktuellen Gerüchte vermuten lassen.
J.o.k.e.r
J.o.k.e.r
Das Apple MacBook Ultra könnte mit einem äußerst beeindruckenden OLED-Display ausgestattet sein

Apple hat erst kürzlich eine gewisse Preiserhöhung vorgenommen, da es aufgrund der Speicherkrise selbst für das Unternehmen, das sich grundsätzlich in einer günstigen Verhandlungsposition befindet, immer teurer und schwieriger wird, an die für seine verschiedenen Produkte benötigten Speicherchips zu kommen, sei es bei DRAM, LPDDR oder NAND-Flash-Lösungen.

Um die Situation zu verbessern, versucht „ “ bereits, bei der US-Regierung Lobbyarbeit zu betreiben, damit der Einsatz von Produkten chinesischer Speicherhersteller genehmigt wird, während im Hintergrund die Entwicklung der Produkte der nächsten Generation und die Vorbereitungen für deren Markteinführung reibungslos voranschreiten. Eine der interessantesten Neuheiten betrifft die Apple MacBook-Serie, wo das neue Notebook oberhalb des MacBook Pro in einer völlig neuen Kategorie positioniert werden könnte, die Gerüchten zufolge derzeit als „MacBook Ultra“ bezeichnet wird.

Eine wichtige Neuerung des neuen Notebooks wird der Umstieg auf ein OLED-Display sein, was in vielerlei Hinsicht von Vorteil sein könnte. Das iPad Pro verfügt bereits über das Tandem-OLED-Display, und im Herbst könnte auch das erwähnte MacBook Ultra darauf umsteigen; kurz darauf könnte zudem ein iMac-Modell darauf basieren, doch wann letzteres auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.

Laut den Analysten von TrendForce möchte Apple mit dem Einsatz von OLED-Panels nicht nur dünnere und energieeffizientere Produkte anbieten, sondern auch einen erheblichen Fortschritt bei der Farbwiedergabe erzielen, worüber sich professionelle farbgenaue Bildwiedergabe verlangen, zufrieden mit einem „Das ist es!“ reagieren können.

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Die meisten Apple-Produkte decken bereits jetzt den DCI-P3-Farbraum vollständig ab, zumindest was die Anzahl der darstellbaren Farbtöne betrifft; mit den später erscheinenden OLED-basierten Produkten wollen sie jedoch ein noch ehrgeizigeres Ziel erreichen: Sie wollen den BT.2020-Farbraum zu mindestens 95 % abdecken. Dies wäre ein enormer Fortschritt, sollte es gelingen, denn während der DCI-P3-Farbraum nur etwa 50 % der vom menschlichen Auge unterscheidbaren Farbtöne abdeckt, liegt dieser Wert beim BT.2020 bereits bei 75 %.

BT.2020 ist auch für HDR-Inhalte von Bedeutung, da sich damit Farben viel präziser und naturgetreuer wiedergeben lassen, was zur Verbesserung der Bildqualität im hohen Dynamikbereich beiträgt. Eine Abdeckung des BT.2020-Farbraums von mindestens 95 % bedeutet, dass Farbkorrekturen bei HDR-Inhalten direkt auf dem jeweiligen Notebook vorgenommen werden können, ohne dass ein separates professionelles externes Display eingesetzt werden muss.

Bei der Umstellung auf ein OLED-Panel wird daher nicht nur großer Wert auf die Auflösung, die Helligkeit und die Reaktionszeit des Panels gelegt, sondern auch auf die Unterstützung eines breiten Farbraums, sodass das Endergebnis ein wirklich beeindruckendes Notebook sein kann, das auch für professionelle audiovisuelle Zwecke eingesetzt werden kann und sich natürlich nicht nur beim Display, sondern auch bei Prozessor und Arbeitsspeicher auf modernste Technik stützen kann. Dementsprechend müssen wir uns auf einen recht hohen Preis einstellen, aber man bekommt eben etwas für sein Geld.

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