Das 3D-Programm Blender war einst eine schäbige, nur für Nerds geeignete Alternative zu 3ds Max, Maya und anderen "Industriestandardprogrammen".
In den letzten Jahren haben jedoch selbst die größten Akteure der Branche damit begonnen, die extrem teuren, sich langsam entwickelnden und ehemals monopolistischen kostenpflichtigen oder abonnementbasierten Programme zugunsten des kostenlosen Open-Source-Programms Blender für die Erstellung von 3D-Objekten und -Umgebungen aufzugeben.
Blender wird seit einiger Zeit nicht nur von der Community, sondern auch von der Industrie unterstützt. Immer mehr IT-Akteure erkennen, dass junge 3D-Profis eher aus dem Blender-Umfeld als aus dem kostenpflichtigen Umfeld kommen, so dass es sich lohnt, das Programm am Leben zu erhalten und weiterzuentwickeln.
Epic Games, Aras, Wacom, Pico und Bolt Graphics haben sich dieses Mal den Netflix Animation Studios als wichtige Unterstützer angeschlossen.
Laut der Ankündigung von Blender wird diese Unterstützung ihnen dabei helfen, die Grundlagen des Programms und damit die Tools zur Erstellung von Inhalten weiterzuentwickeln, die für Medien- und Unterhaltungsunternehmen unerlässlich sind.