Erst vor wenigen Tagen berichteten wir, dass durchgesickerte Informationen über die Systemchips Tensor G5 und Tensor G6 bereits im Umlauf waren, während die Google Pixel 9-Serie erst im August mit dem Tensor G4-Chip vorgestellt wurde. Inzwischen gibt es auch interessante Gerüchte über die kommenden Pixels.
Die Entwicklung der Tensor-Systemchips wird einen großen Einfluss darauf haben, was die nachfolgenden Pixel-Modelle bieten werden. Es wird gemunkelt, dass Google mehr und mehr Platz für große Sprachmodelle auf den Geräten zur Verfügung stellen will.
Laut internen Dokumenten, die Android Authority erhalten hat, könnte der Tensor G5 bereits in der Lage sein, Stable Diffusion lokal auszuführen, und Entwickler werden in der Lage sein, dies auf dem Pixel 10 zu nutzen. Dieses Modell könnte zum Beispiel vom Suchriesen innerhalb von Pixel Studio verwendet werden. Es ist bereits möglich, Bilder mit dem Dienst zu generieren, und es gibt einige Dinge, die es lokal tun kann, aber ansonsten ist es hybrid. Neben dem On-Device-Modell wird auch das Imagen 3-Modell aus der Google-Cloud in gemischter Form verwendet, das durch einen vollständigen Offline-Betrieb ersetzt werden könnte.
Berichten zufolge könnte das Pixel 10 bereits über eine generative KI verfügen, die in der Lage sein wird, Videos und kurze Berichte zu erstellen. Dies könnte als Teil von Google Fotos erscheinen. Wir können auch erwarten, dass das Gerät eine "Sketch-to-Image"-Funktion erhält, die hochwertige Bilder auf der Grundlage von handgezeichneten Skizzen erstellt. Wir haben das schon einmal gesehen, es ist kein völlig neues Konzept.
Das Pixel 10 soll auch in der Lage sein, HDR-Videos mit 60 FPS bei 4K Ultra HD-Auflösung aufzunehmen. Das ist etwas, was die Geräte anderer Hersteller bereits können, aber bis jetzt haben Googles Pixel 9-Modelle an der 4K30-Qualitätsgrenze festgehalten, wenn es um Videos mit hohem Dynamikbereich geht. Mit dem Pixel 10 wird auch eine Funktion namens "Speak-to-Tweak" eingeführt, aber die Details dazu sind noch unklar, ebenso wie die Entwicklung von etwas namens "Magic Mirror", das im Moment ebenfalls noch nebulös ist. Mit der Zeit werden wir wahrscheinlich mehr darüber erfahren.
Was das Pixel 11 betrifft, so wird es bereits mit dem Tesnor G6 Systemchip ausgestattet sein, der Berichten zufolge eine völlig andere Architektur als der aktuelle verwenden wird. Er wird deutlich besser bei der Lösung von Aufgaben der künstlichen Intelligenz und der Beschleunigung von Sprachmodellen sein. Die Entwickler wären dann in der Lage, ein Tool zur Qualitätsverbesserung bei Nacht für die Videoproduktion zu verwenden, mit dem Videos, die bei schlechten Lichtverhältnissen erstellt werden, eine viel höhere Qualität aufweisen.
Berichten zufolge versuchen die Entwickler auch, einen "Ultra-Low-Light"-Videomodus in das Pixel 11 zu integrieren. Damit würden sich die Geräte für die Aufnahme von Filmen in fast völliger Dunkelheit eignen. Damit könnten Nutzer beispielsweise ihre Reisen unter allen Bedingungen festhalten und anderen in einer Live-Ansicht die Stadt bei Nacht zeigen. Angeblich wird auch an der Möglichkeit eines 100-fachen Zooms gearbeitet, der ebenfalls mit KI erreicht werden soll.
Natürlich sollte man bei solch weit in der Zukunft liegenden Gerüchten immer bedenken, dass man sie nicht für bare Münze nehmen sollte. Selbst bei einer so langen Vorlaufzeit wie im Fall des Pixel 11 ist es nicht ganz sicher, dass das Unternehmen alles so entwickeln kann, wie es sich zuvor vorgestellt hat.