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AUFGRUND EINES DATENLECKS HAT META DEN BETRIEB DES SYSTEMS ZUR ÜBERWACHUNG SEINER MITARBEITER AUSGESETZT

Aufgrund schwerwiegender Datenschutzbedenken hat Meta die Nutzung des Systems zur Überwachung der Aktivitäten seiner Mitarbeiter vorübergehend eingestellt.
DemonDani
DemonDani
Aufgrund eines Datenlecks hat Meta den Betrieb des Systems zur Überwachung seiner Mitarbeiter ausgesetzt

Bei „ “ (Meta ) treten in letzter Zeit fast regelmäßig kleinere und größere Probleme auf, die auf verschiedene Weise mit der künstlichen Intelligenz ( ) von „Meta“ ( ) in Verbindung stehen. Das hält das Unternehmen jedoch keineswegs davon ab, mehrere tausend Mitarbeiter zu entlassen und der KI in allen Bereichen der Plattform immer mehr Raum zu geben. Gerade jetzt ist das interne „KI-Schulungsprogramm“ kurz nach seinem Start ins Stocken geraten.

Im April wurde bekannt, dass Meta damit begonnen hat, einen wesentlichen Teil der Aktivitäten der meisten seiner Mitarbeiter zu überwachen und aufzuzeichnen. Dieser Schritt sorgte damals für erheblichen Wirbel und löste heftige Debatten aus; diesmal erscheinen die Aktivitäten des Unternehmens nun in einem noch schlechteren Licht. Es stellte sich heraus, dass das Unternehmen die aufgezeichneten Daten nicht ordnungsgemäß verwaltet hat und große Mengen an internen Informationen in die falschen Hände geraten sein könnten. 

Aufgrund von Screenshots, die Business Insider zugespielt wurden, hat das Unternehmen das KI-Trainingsprogramm vorübergehend ausgesetzt, da die aufgezeichneten sensiblen Daten im gesamten Unternehmensnetzwerk weitreichend zugänglich waren.

Aufgrund der unsachgemäßen Datenverwaltung könnten private Unterhaltungen, Leistungsbewertungen und Tätigkeitsprotokolle der Mitarbeiter in die Hände Unbefugter gelangt sein. Es handelt sich um einen schwerwiegenden, aber nicht kritischen Vorfall, der im internen Risikoklassifizierungssystem des Unternehmens mit SEV 2 eingestuft wurde. Auf dieser Skala stellt SEV 5 das geringste Sicherheitsproblem dar, während SEV 0 die Situation mit der größten Bedrohung bezeichnet. 

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Business Insider wandte sich in dieser Angelegenheit an Meta, und ein Sprecher des Unternehmens bestätigte den Vorfall. Tatsächlich wurde das als problematisch eingestufte interne Aktivitätsüberwachungssystem vorübergehend abgeschaltet, da sich ein „Sicherheitsvorfall“ ereignet hatte. In seiner kurzen Antwort betonte der Verantwortliche jedoch auch, dass ihnen keine konkreten Missbrauchsfälle bekannt seien. Das Programm sei lediglich vorsorglich abgeschaltet worden, die Untersuchung des Vorfalls sei jedoch noch im Gange. 

„Wir haben uns bemüht, dieses Programm sorgfältig so zu gestalten, dass ein strenger Datenschutz gewährleistet ist, und obwohl es derzeit keine Anzeichen dafür gibt, dass Mitarbeiter von Meta unbefugt auf Daten zugegriffen hätten, setzen wir das Programm für die Dauer der Untersuchung aus“, – sagte der Sprecher.

Business Insider, das Einblick in die interne Korrespondenz des Unternehmens erhalten hatte, berichtete, dass die jüngsten Ereignisse die Frustration über die Vorgehensweise von Meta nur noch verstärkt hätten. Die Mitarbeiter schickten kritische Nachrichten an die Führungskräfte, da diese von Beginn des Programms an nicht ausreichend für den Schutz der Daten gesorgt hatten. Viele fühlten sich aufgrund der Überwachung ohnehin schon unwohl, doch nun hat sich ihr Vertrauen in das Unternehmen noch weiter verringert. 

„Ich habe keinerlei Anzeichen für böswillige Aktivitäten festgestellt, aber die Tatsache, dass diese Daten nicht wie ursprünglich versprochen geschützt wurden, ist äußerst frustrierend“, betonte einer der Mitarbeiter.

Meta hatte ursprünglich unter dem Stichwort „Model Capability Initiative“ eine groß angelegte Datenerfassungsaktion gestartet, um damit die interne Funktionsweise der künstlichen Intelligenz zu verbessern. Nach Angaben des Unternehmens geschieht dies im Interesse der Mitarbeiter, da die KI-Agenten den Mitarbeitern auf diese Weise im Laufe der Zeit immer bessere Unterstützung bieten können. Die Fachkräfte werden in Zukunft effizienter arbeiten können. 

Meta erklärte außerdem, dass die Daten für keinerlei andere Zwecke verwendet würden und das Unternehmen keinen Einblick in diese habe. Nun können wir jedoch sicher sein, dass die aus der Nachverfolgung gewonnenen Informationen nicht so behandelt wurden, wie ursprünglich angekündigt.

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