Die durch das KI-Fieber ausgelöste Speicherkrise macht es den Herstellern bestimmter Produkte zunehmend schwer, und selbst große Unternehmen wie Apple sind nicht immun gegen die Situation. Nach neuesten Meldungen hat sich die Situation auf dem Markt weiter verschlechtert, und das Unternehmen hat für einige seiner Produkte neue Maßnahmen eingeführt, um die Verfügbarkeit eines Teils der Produktpalette zu gewährleisten.
Der Mac Studio, der neben anderen Single-Memory-Modellen in letzter Zeit u.a. durch das Aufkommen von OpenClaw große Popularität erlangt hat, war bei der Markteinführung mit 512 GB Systemspeicher erhältlich, aber diese Option wurde dann zurückgezogen als sich die Speicherkrise zu verschärfen begann. Gleichzeitig wurde das 256-GB-Modell mit einem Aufpreis von 2.000 US-Dollar auf die Speicherkapazität des Basismodells aufgerüstet.
Auch diese Maßnahmen scheinen die Situation nicht verbessert zu haben, denn Apple hat sein Angebot erneut geändert, mit dem Ergebnis, dass Mac Studio jetzt nur noch in einer Version mit maximal 96 GB erhältlich ist, während die 128-GB- und 256-GB-Editionen eingestellt wurden und nur noch Versionen mit 36 GB, 64 GB und 96 GB verfügbar sind. Das 64-GB-Modell hat eine Vorlaufzeit von 6-7 Wochen zwischen Auftragserteilung und Lieferung, während die Lieferung der 36-GB- und 96-GB-Ausgaben 9-10 Wochen dauern kann.
Die Mac Mini M4-Version des 16-GB-Modells benötigt 3 bis 4 Wochen, während die 24-GB- und 48-GB-Versionen 10 bis 12 Wochen brauchen, bis sie fertig sind. Auch bei der MacBook-Reihe gibt es Schwierigkeiten. So kann das MacBook Air sofort eintreffen, wenn man 24 GB Speicher anfordert, während die 32-GB-Version 2-3 Wochen braucht. Bei der MacBook Pro-Serie wird erwartet, dass die Versionen mit 48 GB und mehr nach 1-2 Wochen eintreffen, während das sehr beliebte MacBook neo eine Bearbeitungszeit von 2-3 Wochen hat.
Jetzt versucht Apple auch noch, genügend Speicherchips auf den Markt zu bringen, was immer schwieriger wird, und die vierteljährlichen Auswirkungen davon werden in den Zahlen für das zweite Quartal deutlicher sichtbar sein, zumindest erwartet das Management das.