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AUF DEN INTEL DIAMOND RAPIDS-SERVERPROZESSOREN KÖNNEN MAXIMAL 256 P-CORES UNTERGEBRACHT WERDEN

Mit Hilfe der auf Leistung optimierten Modelle der Xeon-7-Serie könnte sich die Wettbewerbsfähigkeit der Intel-Serverprozessoren gegenüber den Modellen der AMD-EPYC-Serie weiter verbessern.
J.o.k.e.r
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Auf den Intel Diamond Rapids-Serverprozessoren können maximal 256 P-Cores untergebracht werden

Intels Serverprozessoren der nächsten Generation, die Diamond Rapids-Modelle, die über die Xeon 6- und Xeon 6+-Serien hinausgehen und die Xeon 7-Familie verstärken, wurden bereits auf dem CLSI-Symposium 2026 für einige Folien auf der Bühne vorgestellt. Dort wurde bekannt, dass in der Xeon-7-Serie 192 Prozessorkerne die Spitze bilden werden, zumindest was die Entwicklung mit P-Core-Prozessorkernen betrifft. Für die 192 Prozessorkerne gibt es derzeit noch keine Hyper-Threading-Unterstützung, da diese aus dem Repertoire gestrichen wurde; laut Zusicherung soll sie jedoch später auf jeden Fall wieder verfügbar sein, allerdings erst bei den Modellen der nächsten Generation, nicht bei Diamond Rapids. Inzwischen sind auch einige neue Informationen durchgesickert, die darauf hindeuten, dass doch nicht die mit 192 P-Core-Prozessorkernen ausgestatteten neuen Modelle die Spitze darstellen werden.

Einer der beliebten Leaker, der unter dem Spitznamen Jaykihn auf aktuelle Informationen und in der Regel präzise Daten liefert, berichtete kürzlich, dass in der Diamond-Rapids-Serie tatsächlich 256 P-Cores die Spitze bilden werden, die gleichzeitig auf maximal 256 Threads arbeiten können. Demnach scheint es, al e mit Intels 18A-P-Knoten hergestellten Bausteine, die den Namen Core Building Block (CBB) erhalten haben, dennoch nicht über 48 Prozessorkerne verfügen werden, da mit vier CBBs lediglich die 192-Kern-Stufe erreicht werden kann, während für die 256-Kern-Stufe bereits vier Chips mit jeweils 64 Kernen erforderlich sind. Daran kann natürlich ein noch größerer gemeinsamer L3-Cache angeschlossen werden als bei den Modellen mit 48 Kernen, doch dessen genaue Kapazität ist bislang noch nicht durchgesickert.

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Der 18A-P-Knoten stellt im Vergleich zur derzeit verwendeten 18A-Strukturbreite einen bedeutenden Fortschritt dar, da er bei gleicher Komplexität und gleichem Stromverbrauch eine um 9 % höhere Leistung ermöglicht; wenn jedoch die Energieeffizienz im Vordergrund steht, lässt sich bei gleicher Komplexität und Leistung sogar eine Senkung des Stromverbrauchs um bis zu 18 % erzielen, was in vielen Bereichen besonders vorteilhaft sein kann.

Nach früheren Informationen war bei den mit 192 Prozessorkernen ausgestatteten Xeon-7-Prozessoren von einer TDP von 500 W die Rede, bei der mit 256 Prozessorkernen ausgestatteten Version könnte jedoch bereits ein TDP-Grenzwert von bis zu 800 W oder sogar mehr erforderlich sein, um die Prozessorkerne neben dem L3-Cache mit größerer Kapazität auf Höchstleistung zu bringen. Die Serverplattform wird den Namen „Oak Stream“ tragen, maximal 16 DDR5-Speicherkanäle unterstützen und der Prozessor selbst wird in einen LGA-9324-Sockel passen.

Mit den 256 P-Kernen könnte die Intel Xeon 7-Familie gegenüber den Modellen der AMD EPYC-Serie, die die Venice-Reihe verstärken, an Wettbewerbsfähigkeit gewinnen. Bei den ZEN 6-basierten Serverprozessoren „ “ und „Venice“ wird das Spitzenmodell mit 256 Kernen und 512 Threads die Spitze bilden, allerdings nicht auf Basis von ZEN 6, sondern der „dichteren“ ZEN-6c-Architektur, bei der platzsparendere, dichter angeordnete Prozessorkerne zum Einsatz kommen. Diese „dichter gepackten“ Kerne unterstützen dieselben Befehlssätze wie ihre ZEN-6-basierten Pendants, im Gegenzug für den kompakteren Aufbau kann jedoch die maximal erreichbare Kern-Taktfrequenz geringer ausfallen – sofern die bei den Vorgängerserien beobachteten Eigenschaften auch bei ZEN 6c weiterhin gelten.

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