In den letzten Jahren hat der Markt für Ortungsgeräte einen Aufschwung erlebt, nachdem auch Google ein System eingeführt hat, das dem seit langem von Apple betriebenen „Find My“ sehr ähnlich ist, und dabei auch diesen kleinen Geräten Aufmerksamkeit geschenkt hat. Der Pixel Tag präsentiert sich als Alternative zu Ortungsgeräten wie dem Moto Tag 2 oder dem Galaxy SmartTag 2.
Der Pixel Tag wird mit dem Schwerpunkt auf die Unterstützung des „Find My“-Netzwerks auf den Markt gebracht. Dementsprechend wird er mit Android-Smartphones verbunden sein und über Bluetooth Rückmeldung über seinen Standort geben. Das Unternehmen betonte, dass das System Standortdaten von mehr als einer Milliarde Smartphones in der Nähe erhalten werde, sodass der Pixel Tag einfach und schnell aufgespürt werden könne.
Google wird verschiedene Zubehörteile für das Produkt bereitstellen, mit denen es an unterschiedlichen Orten befestigt werden kann. Der Pixel Tag findet seinen Platz an Schlüsselringen, in der Brieftasche oder in der Tasche, lässt sich aber auch neben anderen Wertsachen verstecken und kann sogar in einem Auto verstaut werden. Es kann überall und jederzeit gegen Diebe helfen und ist natürlich auch dann nützlich, wenn der Nutzer selbst etwas verliert oder seine Sachen einfach oft verlegt.
Das Produkt verfügt über einen Knopf und ist mit einem Lautsprecher ausgestattet. Dadurch kann es den Nutzer „anrufen“, um das Auffinden zu erleichtern. Mit der Taste kann man signalisieren, dass man das Pixel Tag gefunden hat; außerdem hilft sie dabei, das verbundene Handy zu finden: Auf Knopfdruck lässt sich das Telefon klingeln, selbst wenn es auf lautlos gestellt ist. Das Gerät kann auch so verwendet werden, dass es sofort signalisiert, wenn es sich außerhalb der Bluetooth-Reichweite befindet.
Es ist mit jedem Android-Gerät kompatibel, auf dem mindestens das Betriebssystem Android 9.0 läuft. Bei gekoppelten Geräten kann die Suche sogar über eine Pixel Watch gestartet oder die Sirene aktiviert werden; über die Pixel Buds-Kopfhörer kann man Geminit bitten, den Signalton auszulösen. Für eine besonders genaue Ortung kann auch die Ultrawide-Band-Technologie genutzt werden, sofern das Smartphone des Nutzers eine UWB-Verbindung unterstützt. Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Geräten ist stets verschlüsselt und somit sicher.
Der „ “ – Googles erster Tracker – hat die Form eines vom Wasser geformten, flachen Kiesels. Der innere Aufbau besteht größtenteils aus Stahl, die obere Hülle ist ebenfalls aus Metall, die Unterseite hingegen aus Polycarbonat in einer ganz anderen Farbe. Wie bei den meisten solchen Geräten haben die Designer auch beim Pixel Tag darauf geachtet, es möglichst klein zu gestalten. Dadurch ist es nur 5,4 Millimeter dick, 46,1 Millimeter hoch und 28 Millimeter breit, während es 11,8 Gramm wiegt.
Das Pixel Tag wurde so konzipiert, dass es den Belastungen standhält, und verfügt zudem über eine angemessene Isolierung. Es verfügt über die Schutzklasse IP67, was bedeutet, dass absolut kein Staub unter das Gehäuse gelangen kann und es auch keinen Schaden nimmt, wenn es 30 Minuten lang in 1 Meter tiefem Wasser liegt. Ein Missbrauch des Pixel Tags ist grundsätzlich nicht möglich – zumindest erhält der Nutzer eine Warnmeldung, wenn sich ein unbekannter Tracker über einen längeren Zeitraum in der Nähe seines Handys befindet. Der Nutzer wird zudem darüber informiert, wie er das fremde Gerät „deaktivieren“ kann.
Wir haben bereits Ortungsgeräte mit unterschiedlichsten Stromversorgungslösungen gesehen, doch Google hat keinen alternativen Weg eingeschlagen. Das Unternehmen hat das Gerät schlicht um eine CR2032-Batterie herum konzipiert, mit der das Gerät laut offizieller Angabe bis zu einem Jahr lang betrieben werden kann – natürlich hängt vieles von der Art der Nutzung ab.
Der empfohlene Verkaufspreis für das Google Pixel Tag wurde auf 30 Dollar festgelegt, doch man kann erheblich sparen, wenn man sich wirklich für die Nutzung entscheidet und gleich vier Stück auf einmal kauft, denn ein solches Paket kostet dann nur 100 Dollar.