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AUCH GARMIN HAT SEIN EIGENES DISPLAYLOSES ARMBAND VORGESTELLT

Dieses besondere Zusatzmodul kann ohne Abonnement genutzt werden, es fallen keine versteckten Kosten an, und dennoch bietet es einen äußerst umfangreichen Funktionsumfang.
DemonDani
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Auch Garmin hat sein eigenes displayloses Armband vorgestellt

Das erste Mi-Band-Modell von Xiaomi erfreute sich 2014 enormer Beliebtheit, obwohl es noch nicht einmal über ein Display verfügte. Damals kam es dazu, weil die Entwickler alles dem Sparwahn geopfert hatten. Seitdem ist viel Zeit vergangen, und wahrscheinlich hätte damals niemand gedacht, dass 12 Jahre später gerade das der Trend sein würde, dass die Menschen für Wearables ohne Display Schlange stehen. 

Immer mehr Hersteller bieten displaylose Wearables an, und nun reihen sich auch Garmin in diese Reihe ein. Unter dem Namen „Cirqa“ hat Garmin sein neues Produkt vorgestellt, das ganz offensichtlich als Konkurrent zu Whoop gedacht ist. Das Whoop ist ein ausschließlich im Abonnement nutzbares Armband mit vielen nützlichen Gesundheitsfunktionen, während man das Garmin-Gerät einfach kaufen und sofort nutzen kann, ohne Geld für ein Abonnement ausgeben zu müssen. (Natürlich lässt sich der Hersteller die zusätzliche Einnahmequelle nicht entgehen – Garmin Connect+ ist auch hier verfügbar, aber das ist nur das Tüpfelchen auf dem i.)

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„Den ganzen Tag verfolgen, später ansehen“ – das ist die Philosophie des Garmin Cirqa. Es belastet die Nutzer nicht den ganzen Tag über mit unnötigen Daten oder Benachrichtigungen, aber alle Gesundheitsdaten lassen sich jederzeit auf dem verbundenen Smartphone einsehen. Das Produkt nutzt den fortschrittlichen Biosensor des Unternehmens, obwohl es ein sehr schlichtes Design aufweist. Es gewährleistet eine kontinuierliche, hochpräzise Herzfrequenzmessung und unterstützt zudem Warnmeldungen bei zu hoher oder zu niedriger Herzfrequenz. 

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Dank der hervorragenden Sensoren kann es einige sportliche Aktivitäten automatisch erkennen, während die gesamte Palette an Bewegungsarten aus mehr als 100 Optionen besteht. Neben der Cirqa-App können Nutzer ihren Fortschritt anhand des HRV-Zustands, VO₂max und den Trainingsstatus verfolgen; verschiedene Leistungsanalysen können sogar vorhersagen, wann es sinnvoll ist, das Training etwas zu intensivieren, und wann man sich besser für eine entspannendere Bewegungsform entscheiden sollte.

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Cirqa arbeitet rund um die Uhr und überwacht auch die Erholungszyklen des Nutzers. Es zeigt den Schlaf-Score mit detaillierten Einblicken auf täglicher Basis an und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, zurückzuschauen. Der Sleep Coach wird unterstützt, der dabei hilft, eine bessere Schlafqualität zu erreichen, und die Darstellung der Schlaftrends unterstützt die Entwicklung eines angemessenen Erholungsrhythmus. Es zeigt auch anhand einer Punktzahl an, wie gut man für das Training erholt ist – dazu trägt eine ausreichende Erholung von Tag zu Tag wesentlich bei. 

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Trotz seiner Einfachheit bietet das neue Gerät von Garmin zahlreiche nützliche Funktionen. Es verfügt über verschiedene Gesundheitsfunktionen für Frauen, hilft bei der Erfassung des Lebensstils und unterstützt sogar bei Meditationsübungen und Atemtrainings. Im Alltag sorgt es für die Stressüberwachung, und wer viel auf Reisen ist, kann vom Garmin-System sogar Tipps gegen Jetlag erhalten.

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Das Cirqa bietet lediglich eine Bluetooth-Verbindung, es verfügt weder über WLAN noch über GPS, auch NFC fehlt – auf diese smarten Funktionen muss man verzichten, obwohl sich gerade GPS hier durchaus angeboten hätte. Mithilfe der Garmin Connect-App kann der Nutzer seine Route über ein Smartphone aufzeichnen, und die Software führt die Daten nahtlos zusammen. Gegen eine Gebühr für den Connect+-Dienst erhalten Nutzer organisierte Trainingseinheiten, eine verbesserte Datenvisualisierung, eine detaillierte Ernährungsüberwachung, Einblicke durch Garmin AI und noch einige weitere interessante Funktionen.

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Bei der Entwicklung war es wichtig, dass die Cirqa stilvoll und zugleich dezent ist. In einer schlichten Farbe fällt sie am Handgelenk nicht besonders auf, kann aber auch als Mittel zur Selbstdarstellung dienen, wenn man sie an einem ausgefalleneren, auffälligeren Armband trägt. Die Garmin Cirqa wird in vier Farben erhältlich sein: Blau, Rosa, Grau und Schwarz; später wird es sicherlich weitere Armbänder geben – möglicherweise auch von Drittanbietern. 

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Bei der Entwicklung war es sehr wichtig, dass sich das Produkt den ganzen Tag über bequem tragen lässt. Aus diesem Grund wird es in zwei Größen angeboten und verfügt über ein Armband aus Stoff, das äußerst atmungsaktiv ist und schnell trocknet. Es wiegt nur 20 Gramm und ist mit 27 Millimetern breiter als üblich, sodass sich der von ihm ausgeübte Druck auf eine größere Fläche verteilt. Auch beim Schwimmen muss man es nicht vom Handgelenk nehmen, da die Konstruktion einem Druck von 5 ATM standhält.

Mit einer Akkuladung hält das Cirqa etwa 10 Tage durch. Es ist also kein Rekordhalter in Sachen Laufzeit, aber man kann sich auch nicht beschweren – damit kann man gut leben. Das Aufladen erfolgt über eine POGO-Pin-Einheit; hier gibt es keinen Trick wie beim Whoop, bei dem man das Gerät unterwegs bequem über eine tragbare „Powerbank“ aufladen könnte.

Der empfohlene Verkaufspreis des Garmin Cirqa liegt in den USA bei 200 Dollar netto.

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