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AUCH AMAZON WILL EIN IMMER GRÖSSERES NETZWERK IM WELTRAUM AUFBAUEN

Das Unternehmen würde auch eine bedeutendere Mobilfunkinfrastruktur bereitstellen; dabei könnte die jüngste Meldung im Zusammenhang mit Leo eine wichtige Rolle spielen.
DemonDani
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Auch Amazon will ein immer größeres Netzwerk im Weltraum aufbauen

Im Vergleich zu SpaceX liegt Amazon bei der Anzahl der im Orbit befindlichen Satelliten deutlich zurück, scheint aber dennoch zu versuchen, aufzuholen. Den neuesten Meldungen zufolge erwägt das Unternehmen bereits mehr Dienste als bisher und hat noch ehrgeizigere Pläne für sein -Netzwerk .

Amazon hat in den letzten Tagen einen Antrag bei der US-amerikanischen Federal Communications Commission (FCC) eingereicht, um die Weichen für eine künftige Erweiterung der Leo-Satellitenkonstellation zu stellen. Sollte Amazon Erfolg haben und grünes Licht erhalten, könnte das Unternehmen sein gesamtes Netzwerk um etwa 5.105 Satelliten erweitern – zusätzlich zu der zuvor genehmigten Anzahl.

Ursprünglich hatte Amazon von der FCC die Genehmigung für den Start von 3.236 Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn erhalten; diese Genehmigung erlangte das Unternehmen vor genau sechs Jahren, im Juli 2020. Wenn alles nach Plan verläuft, hätte das Unternehmen dann die Möglichkeit, insgesamt bereits 8.341 Satelliten zu starten.

Mit dieser Genehmigung plant das Unternehmen weit im Voraus; derzeit ist es noch sehr weit davon entfernt, auch nur das derzeitige „Kontingent“ auszuschöpfen. Erst in diesem Jahr hat Amazon wirklich mit dem Ausbau seines Leo-Netzwerks begonnen, und nach den neuesten Informationen liegt die Zahl der um die Erde kreisenden Satelliten derzeit bei knapp 400.

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Das Unternehmen erwägt die Entwicklung fortschrittlicherer Satelliten, die immer mehr Möglichkeiten bieten. Seinen aktuellen Antrag hat das Unternehmen bereits bei der Federal Communications Commission (FCC) eingereicht, wobei die Pläne vorsehen, auch eine Technologie bereitzustellen, die eine direkte Kommunikation mit Smartphones und anderen IoT-Geräten ermöglicht. 

Künftig will das Unternehmen Sprach-, Nachrichten-, Daten- und Notrufdienste direkt auf die Geräte bereitstellen. Laut einem Bericht von Amazon strebt das Unternehmen eine Zusammenarbeit mit Mobilfunkbetreibern an, um eine stabile Expansion zu gewährleisten. Das Unternehmen strebt also an, Verträge mit diesen Anbietern abzuschließen, um Versorgungslücken zu schließen. Im Wesentlichen möchte es das erreichen, was Starlink bereits mit T-Mobile – und auf internationaler Ebene mit anderen Anbietern – umgesetzt hat.

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Um die Grundlage dafür zu schaffen, hatte Amazon zuvor die Übernahme von Globalstar angekündigt. Globalstar betrieb ein sehr bescheidenes Satellitennetz, stand jedoch in einem Vertragsverhältnis mit Apple, um die auf iPhones verfügbaren Satellitenkommunikationsmöglichkeiten sicherzustellen. Mit der Übernahme hat Amazon auch den Partnervertrag mit Apple vollständig übernommen. Mit dem Unternehmen aus Cupertino wurde zudem eine Vereinbarung über den Ausbau und die Erweiterung der Möglichkeiten getroffen.

Die künftig startenden Leo-Satelliten werden das von Globalstar genutzte Frequenzspektrum aktiv nutzen. Aus dem Antrag geht zudem hervor, dass darin auch ein Antrag enthalten ist, der die Nutzung des Frequenzbands des Iridium-Satellitennetzes außerhalb der Vereinigten Staaten betrifft. Dahinter könnte sich Vermutungen zufolge ein geschäftlicher Schachzug verbergen, der erst später ans Licht kommen wird. 

Amazon Leo wird mit seiner Erweiterung immer mehr und immer bessere Dienste anbieten können. In den kommenden Jahren will das Unternehmen immer mehr neue Satelliten in die Umlaufbahn bringen. Vorerst ist es noch das Ziel, den Breitband-Internetzugang sicherzustellen, und dies soll einem möglichst breiten Kreis zur Verfügung gestellt werden. Bislang hat Amazon betont, dass es nicht beabsichtigt, direkt mit Starlink zu konkurrieren, doch an dieser Stelle ist bereits deutlich zu erkennen, dass es mit der Zeit ganz sicher zu einer Konfrontation zwischen den beiden kommen wird.

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