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AMDS SPITZENPROZESSOR IHS IN EINEN FLÜSSIGKEITSKÜHLBLOCK VERWANDELT - 1550 W BEI 50 GRAD CELSIUS

Die spezielle Modifikation erwies sich als recht erfolgreich, doch wurden im Vorfeld mehrere Testblöcke angefertigt, um sicherzustellen, dass der integrierte Kühlkörper des $12000-Prozessors während der Modifikation nicht verschwendet wird.
J.o.k.e.r
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AMDs Spitzenprozessor IHS in einen Flüssigkeitskühlblock verwandelt - 1550 W bei 50 Grad Celsius

Der RYZEN Threadripper Pro 9995WX mit 96 Kernen und 172 Threads ist derzeit das Spitzenmodell von AMDs Workstation-Prozessorreihe. Dieser Prozessor kann mit einer maximalen Boost-Taktfrequenz von 5,4 GHz laufen und hat eine Standard-TDP von 350 W.

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Das 12.000 Dollar teure Spitzenmodell wurde kürzlich einem interessanten Test unterzogen, bei dem ein spezieller Flüssigkeitskühlblock für ihn entwickelt wurde. Dazu wurde eine eigene integrierte Wärmeableitungsplatte verwendet, um die herum der Flüssigkeitskühlblock mit vielen Mikrokanälen aufgebaut ist. Das Konzept wurde zunächst mit einem billigeren und älteren Modell mit RYZEN Threadripper 1900X Prozessoren getestet, für die kompakte Flüssigkeitskühlblöcke mit IHS erstellt wurden, die dann auf ihre Leistung getestet und zur Verbesserung der Form und Positionierung der Flüssigkeitskanäle verwendet wurden.

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Dies war notwendig, denn wenn die Zirkulation des Kühlmittels und die Effizienz der Wärmeableitung über einen CCD nicht angemessen sind, kann dies zu einer ungleichmäßigen Kühlung führen, was sich negativ auf die Gesamtleistung auswirken kann. Die Tests ergaben das beste Layout, bei dem nicht zwei, sondern insgesamt vier Anschlüsse für die Zirkulation der Kühlflüssigkeit verwendet wurden.

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Im endgültigen Entwurf wurden zwei Einlass- und zwei Auslassverzweigungen geschaffen, die es dem Kühlmittel ermöglichen, separat über jedes CCD zu fließen und dann durch die beiden anderen Anschlüsse zu entweichen, während die Betriebstemperatur der CCDs auf dem gewünschten Niveau gehalten wird.

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Die Flüssigkeitskanäle sind S-förmig anstelle einer geraden Form gestaltet, so dass die Flüssigkeit die erzeugte Wärme über die größtmögliche Oberfläche übertragen kann, wodurch die Kühlleistung maximiert wird - etwa 20 % effizienter als bei der geraden Version. Der Block wurde schließlich in einem sehr langen CNC-Bearbeitungsprozess, der 19 Stunden dauerte, aus 4,1 mm dickem IHS gefertigt. Die Kanäle waren 2 Millimeter tief, so dass darunter noch 2,1 Millimeter Material verblieben, um sicherzustellen, dass der Boden des IHS ausreichend stabil blieb.

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Das Endergebnis ist eine direkte Plattenkühlung, die in direktem Kontakt mit der Oberfläche der CCD-Platte steht und eine perfekte Wärmeübertragung gewährleistet. Die Kühlflüssigkeit wurde durch eine industrielle Kompressor-Kältemaschine geleitet und zwei Bosch-Pumpen mit einer maximalen Leistung von je 50 W sorgten für die richtige Flüssigkeitszufuhr.

Dank des speziellen Kühlsystems konnte der Prozessor so eingestellt werden, dass alle Kerne mit 5,325 GHz laufen, was zu einer Punktzahl von über 205.000 Punkten im Cinebench R23 führte, womit er auf Platz 7 hinter einem mit Flüssigstickstoff gekühlten System lag, das mit 6,2 GHz lief, was ziemlich beeindruckend ist. Im Cinebench 2024 wurde ein Ergebnis von 10080 Punkten und im Cinebench 2026 von 41478 Punkten erreicht.

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Während der Cinebench 2024- und Cinebench 2026-Tests lag die Leistungsaufnahme des Prozessors bei etwa 1340 W, während die Betriebstemperatur der Prozessorkerne in einem Temperaturbereich von 30 Grad Celsius bis 50 Grad Celsius schwankte. Das Gesamtsystem wurde mit etwa 1700 W getestet.

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