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AMD HAT BEKANNT GEGEBEN, WANN SEINE ERSTEN ZEN-6-BASIERTEN PROZESSOREN AUF DEN MARKT KOMMEN WERDEN

Die Neuheiten werden auf der Veranstaltung „Advancing AI“ vorgestellt, die am 22. Juli 2026 ihre Pforten öffnet.
J.o.k.e.r
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AMD hat bekannt gegeben, wann seine ersten ZEN-6-basierten Prozessoren auf den Markt kommen werden

AMD bereitet sich auf eine äußerst wichtige Veranstaltung vor, die den Namen „Advancing AI“ trägt und am 22. und 23. Juli 2026 stattfinden wird. Wie der Name bereits vermuten lässt, wird das Hauptthema die künstliche Intelligenz sowohl im Hardware- als auch im Softwarebereich sein, und es wird eine wichtige Prozessorserie vorgestellt, deren Modelle als erste das Potenzial der ZEN-6-Architektur ausschöpfen können. Darüber sprach Mark Papermaster, Technischer Direktor bei AMD, in einem Interview, in dem er bestätigte, dass die AMD EPYC-Serverprozessoren der neuen Generation, die den Codenamen „Venice“ tragen, anlässlich der genannten Veranstaltung vorgestellt werden, bei der sicherlich auch die wichtigsten Neuerungen der ZEN-6-Architektur zur Sprache kommen werden, wenn auch nur in groben Zügen.

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Wie üblich zielen die ersten Vertreter der neuen Architektur auch diesmal auf den Serverbereich ab, wo sie aus denselben Chiplets aufgebaut sind, die später auch die Grundlage für Prozessoren bilden werden, die für Desktop-Workstations und Gaming-PCs bestimmt sind. Die Chiplets, die die Prozessorkerne enthalten, werden als erste die 2-nm-Fertigungstechnologie von TSMC im Prozessorsegment nutzen, und ihre Produktion ist bereits in vollem Gange, wie AMD bereits im Mai angekündigt hat. Die Chips der neuen Prozessoren werden zunächst von TSMC in Taiwan hergestellt, später könnte jedoch auch die Produktion in Arizona anlaufen, was insbesondere für US-Kunden eine gute Nachricht sein dürfte.

Die zur EPYC-Serie gehörenden Venice-Prozessoren stellen einen erheblichen Fortschritt in Bezug auf die Kernanzahl dar, denn während bei den aktuellen Turin-Modellen 192 Prozessorkerne das Maximum darstellten, wird die Venice-Serie ein Spitzenmodell mit 256 Kernen umfassen, was einer Steigerung der Kernanzahl um 33 % entspricht. Neben der Erhöhung der Kernanzahl tragen auch die Neuerungen in der Architektur wesentlich dazu bei, dass die Rechenleistung ein neues Niveau erreicht: Nach Angaben des Unternehmens sind im Vergleich zu den Modellen auf ZEN-5-Basis Verbesserungen von über 70 % bei Leistung und Energieeffizienz zu erwarten, was sich durchaus gut anhört.

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Die neuen Prozessoren bringen mit der Einführung der ZEN-6-Architektur nicht nur im Bereich der Chiplets Neuerungen mit sich – bei der nun statt 8 bereits 12 Prozessorkerne in den CCD-Blöcken untergebracht werden können –, sondern auch hinsichtlich des Speichercontrollers, was einen Wechsel des Prozessorsockels erforderlich macht. Die neuen Serverprozessoren passen in den SP7-Sockel und können insgesamt maximal 16 Speicherkanäle nutzen, über die – bei Verwendung geeigneter Speichermodule – eine Speicherbandbreite von bis zu 1,6 TB/s erreicht werden kann.

Eine weitere wichtige Neuerung ist die Einführung des PCI-Express-6.0-Standards, der im Vergleich zu PCI-Express 5.0 die Datenübertragungsbandbreite verdoppelt, wovon die Kommunikation zwischen Prozessoren und GPUs erheblich profitieren kann, da sie schneller als je zuvor erfolgen kann. Die Venice-Modelle können neben den klassischen x86-Servern auch im Segment der KI-Server eine Rolle spielen, wo sie in Form von Helios-Racks gemeinsam mit AMD Instinct MI455-KI-Beschleunigern KI-bezogene Rechenaufgaben übernehmen werden.

Zunächst werden also die Entwicklungen für den Servermarkt vorgestellt, doch später könnten auch Desktop-Prozessoren und mobile APUs folgen, und die ZEN-6-Architektur wird auch Einzug in die Welt der Desktop-Workstation-Prozessoren der RYZEN-Threadripper-Serie halten. Die für den Verbrauchermarkt bestimmten Versionen könnten irgendwann Anfang nächsten Jahres, vielleicht anlässlich der CES 2027, auf den Markt kommen, und später werden dann auch die Vertreter der RYZEN Threadripper-Serie auf dem Markt erscheinen.

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