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ALS REAKTION AUF DIE SPEICHERKRISE KÖNNTE INTEL DEN „RAPTOR LAKE REFRESH“-CHIP IN FORM EINER NEUEN PROZESSORSERIE AUF DEN MARKT BRINGEN

Die neuen Prozessoren gehören zur Core Series 200-Familie, allerdings nur für die Leistungsstufen 5 und 7, während die 9er-Editionen nicht erwartet werden.
J.o.k.e.r
J.o.k.e.r
Als Reaktion auf die Speicherkrise könnte Intel den „Raptor Lake Refresh“-Chip in Form einer neuen Prozessorserie auf den Markt bringen

Intel könnte sich darauf vorbereiten, ein interessantes Update für den LGA-1700-Prozessormarkt zu implementieren. Darauf deuten zumindest die jüngsten Leaks hin, die vorerst nur als Gerüchte betrachtet werden können, da sie nicht von offiziellen Quellen bestätigt wurden.

Nach dem derzeitigen Stand der Dinge scheint es, dass das Unternehmen mit den Raptor Lake Refresh Desktop-Prozessoren der nächsten Generation, die um den Raptor Lake Refresh Chip herum gebaut werden, OEM-Partnern und allgemeinen Nutzern eine neue Möglichkeit bieten würde, Systeme zu bauen, die sowohl DDR5 als auch DDR4 Speicher unterstützen. Einige dieser Motherboards wurden bereits hauptsächlich von ASRock auf den Markt gebracht, aber Intel plant, in naher Zukunft ähnliche Produkte einzuführen, da es seine Motherboard-Partner dazu ermutigen möchte.

Die neuen Motherboards könnten von neuen Prozessoren begleitet werden, die auf der bereits bekannten 14. Core-Generation aufbauen, hoffentlich in einem kostengünstigeren Paket. Es gibt noch keine konkreten Informationen darüber, wie die neuen Prozessoren genau heißen werden, aber ein mögliches Szenario ist, dass sie Core Series 2 genannt werden. Diese Bezeichnung wird bereits für einige mobile Raptor Lake Prozessoren und Bartlett Lake Core-Einheiten für das Business-Segment verwendet, also wäre es keine schlechte Idee, sie für den Consumer-Markt zu verwenden.

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Präzise Nomenklatur hin oder her, nach derzeitigem Kenntnisstand ist es sehr wahrscheinlich, dass es keine Core Series 9 200-Editionen der neuen Prozessoren geben wird, sondern nur die Core Series 7 200- und Core Series 5 200-Stufen. Es wird erwartet, dass das Spitzenmodell der Core Series 7 200 die volle Feuerkraft des Raptor Lake Refresh-Chipsatzes nutzen wird, was 8 P-Cores und 16 E-Cores bedeuten könnte: Erstere basieren auf der Raptor Cove-Architektur, letztere auf der Gracemont-Architektur. Raptor Cove-Einheiten können 2 MB L2-Cache pro Kern haben, während Gracemont-Prozessorkerne, die in vier Quad-Core-Arrays untergebracht sind, 4 MB L2-Cache pro Array haben können. Prozessoren mit Dual-Channel-DDR4- und Dual-Channel-DDR5-Speicherunterstützung bieten insgesamt 20 PCI-Express-Lanes, von denen 16 PCI-Express-5.0- und die restlichen 4 PCI-Express-4.0-Lanes sind.

Es ist möglich, dass die aggressive Preisgestaltung, die bei den Core Ultra 200 Plus-Modellen zu beobachten war, auf die neuere Serie übertragen wird, was eine gute Nachricht wäre, ebenso wie die Tatsache, dass DDR4-Speicherunterstützung genutzt werden kann, um kostengünstigere Systeme zu schaffen.

Das obige Gerücht ist tatsächlich plausibel, aber vorerst lohnt es sich, Abstand zu halten, zumal die neuen Prozessoren Gerüchten zufolge erst Anfang 2027 auf den Markt kommen sollen, was zu weit weg scheint. Richtig ist aber auch, dass sich die Speicherkrise laut Vorhersagen verschärfen wird, was Plattformen, die sowohl DDR4- als auch DDR5-Speicher unterstützen, später noch wichtiger machen könnte, da die Kunden dann Module wählen können, die günstiger sind.

Meine persönliche Vermutung ist, dass es sich dabei sogar um den Bartlett Lake Chip handeln könnte, der derzeit nur im Business-Segment erhältlich ist, über den aber schon lange gemunkelt wird, dass Intel sich an Gamer richten könnte. Eine Entwicklung, die nur und ausschließlich P-Core-Prozessorkerne verwendet, wäre in der Tat neu im Angebot für den Verbrauchermarkt, selbst wenn sie auf der gleichen Raptor Cove-Plattform wie die Raptor Lake Refresh-Modelle aufgebaut ist. Eine Mischung aus Raptor Lake Refresh- und Bartlett Lake-Angeboten könnte ebenfalls ein gangbarer Weg in die Zukunft sein, da dies zu einem interessanteren und farbenfroheren Line-up im Segment der kostengünstigen Prozessoren führen könnte.

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