Acer plant für die kommende Zeit nicht weniger als sieben neue Gaming-Monitore; die meisten davon dürften innerhalb weniger Monate in den Läden erhältlich sein, sodass man auch auf die ersten unabhängigen Tests nicht mehr allzu lange warten muss.
Der Predator X32 V3 richtet sich unter anderem an Content-Ersteller und Gamer, die eigene Inhalte produzieren, und ist mit dem modernsten OLED-Panel ausgestattet: An Bord kommt ein QD-OLED-Penta-Tandem-Panel zum Einsatz, das in den Werkstätten von Samsung hergestellt wurde und die Zuschauer mit hervorragender Bildqualität sowie hoher Helligkeit begeistert. Das 31,5-Zoll-OLED-Panel bietet eine native Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln, gepaart mit einer Bildwiederholfrequenz von 180 Hz, während die GtG-Reaktionszeit bei 0,03 Millisekunden liegt und die maximale Helligkeit im SDR-Modus bei 450 nit liegt. Das Panel deckt 99 % des DCI-P3-Farbraums ab, was es ideal für Aufgaben macht, die eine präzise Farbwiedergabe erfordern, und auch die Schwarztöne sind ausreichend tief. Dieser Monitor kommt irgendwann im ersten Quartal des nächsten Jahres auf den Markt und wird einen Listenpreis von 899 Euro haben.
Das Unternehmen bietet für Content-Ersteller auch einen Monitor der Nitro-Serie mit IPS-Panel an; in diesem Fall steht jedoch nur eine Bildschirmdiagonale von 27 Zoll zur Verfügung, dafür mit einer Auflösung von 5120 x 2880 Pixeln. Das matte IPS-Panel ermöglicht bei nativer Auflösung eine Bildwiederholfrequenz von 165 Hz, doch dank der Dual-Mode-Unterstützung wird im 2560 x 1440-Pixel-Modus sogar eine maximale Bildwiederholfrequenz von 330 Hzerreicht werden.
Hinter dem IPS-Panel kommt keine klassische W-LED-Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz, sondern eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, die zudem in 2304 Beleuchtungszonen unterteilt ist. Dank dieser Technologie können wir verschiedene Inhalte bei einer maximalen Helligkeit von 1.400 Nit genießen, wobei der DCI-P3-Farbraum zu 99 % abgedeckt wird. Der Nitro XV275X P wird ebenfalls im ersten Quartal des kommenden Jahres auf den Markt kommen und einen Listenpreis von 1.199 Euro haben.
Das Unternehmen hat auch an Hardcore-Gamer gedacht und richtet sein Angebot gleich mit drei verschiedenen Monitoren an diese Zielgruppe, von denen der Predator XB253Q U1 zweifellos der interessanteste sein wird. Dieser Monitor verfügt über ein IPS-Panel mit einer nativen Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln, das eine GtG-Reaktionszeit von 0,3 Millisekunden bietet und eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 1000 Hz erreicht. Das Panel mit einer Bildschirmdiagonale von 24,5 Zoll deckt 90 % des DCI-P3-Farbraums ab und erreicht eine maximale Helligkeit von 450 nit. Auch dieser Monitor wird im ersten Quartal des kommenden Jahres auf den Markt kommen und 1.099 Euro kosten.
Außerdem kommt ein 27-Zoll-Gaming-Monitor auf den Markt, der hingegen mit einem IPS-Panel mit einer nativen Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln ausgestattet ist. Der XB273K V7, der die Predator-Serie ergänzt, bietet im nativen Modus eine Bildwiederholfrequenz von 160 Hz, kann jedoch dank der Dual-Mode-Unterstützung – die Acer als „Dynamic Frequency and Resolution“-Unterstützung bezeichnet – bei Full-HD-Auflösung sogar bis zu 500 Hz erreichen. Neben der GtG-Reaktionszeit von 1 Millisekunde bietet er in diesem Fall eine maximale Helligkeit von 400 Nit und eine DCI-P3-Abdeckung von 95 %; preislich ist mit 449 Euro zu rechnen. Dieser Monitor könnte bereits im vierten Quartal dieses Jahres in den Läden erhältlich sein.
Den Abschluss der Reihe der HDR-Gaming-Monitore bildet ein Modell der Nitro-Serie, der XV275U Z2, der ebenfalls eine Bildschirmdiagonale von 27 Zoll aufweist, dessen IPS-Panel jedoch nur eine native Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln bietet. Dieser Monitor bietet im nativen Modus eine Bildwiederholfrequenz von 270 Hz, kann aber dank der oben erwähnten DFR-Technologie sogar bis zu 520 Hz erreichen, wenn man sich mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln, also im HD-Modus, begnügt. Der Monitor mit einer GtG-Reaktionszeit von 1 Millisekunde bietet eine maximale Helligkeit von 500 nit und deckt 97 % des DCI-P3-Farbraums ab, was ein durchaus konkurrenzfähiger Wert zu sein scheint. Die Neuheit, die im vierten Quartal dieses Jahres auf den Markt kommt, könnte zu einem Preis von 329 Euro debütieren.
Das Unternehmen bietet zudem zwei SDR-Monitore an, die die Nitro-Serie ergänzen und mit einer relativ hohen Bildwiederholfrequenz arbeiten. Einer davon ist der Nitro XZ340CKR P, der auf einem VA-Panel mit einer Bildschirmdiagonale von 34 Zoll basiert und zudem ein gebogenes Design aufweist. Das Panel bietet im nativen Modus eine Auflösung von 5120 x 2160 Pixeln und eine Bildwiederholfrequenz von 180 Hz; dank der DFR-Funktion sind jedoch bei Umschaltung auf eine Auflösung von 2560 x 1080 Pixeln sogar bis zu 360 Hz möglich. Neben der GtG-Reaktionszeit von 1 Millisekunde werden diesmal eine Helligkeit von 250 nit und eine DCI-P3-Farbabdeckung von 90 % geboten. Das neue Modell erscheint im vierten Quartal dieses Jahres und kostet 699 Euro.
Den Abschluss der Serie bildet der Nitro XV270U Z3, der über ein mattes IPS-Panel mit einer Bildschirmdiagonale von 27 Zoll verfügt. Dieser Monitor bietet eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln bei einer Bildwiederholfrequenz von 275 Hz; dank des DFR-Modus lassen sich bei HD-Auflösung jedoch sogar bis zu 520 Hz erreichen. Dieses Panel arbeitet ebenfalls mit einer GtG-Reaktionszeit von 1 Millisekunde und verfügt über eine Helligkeit von 250 Nit; zudem deckt es den DCI-P3-Farbraum zu 90 % ab. Der Nitro XV270U Z3 wird voraussichtlich im ersten Quartal 2027 erhältlich sein und 299 Euro kosten, womit er unter den sieben Neuheiten das günstigste Modell sein wird.