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27-ZOLL 5K MINI-LED-MONITORE VON MSI UND GIGABYTE - DIE WELT BESTEHT NICHT NUR AUS OLED-PANELS

Während fast alle Augen auf QD-OLED-Panels gerichtet sind, entwickeln sich LCD-Panels still und leise im Hintergrund weiter und bieten jetzt neben der 27-Zoll-Auflösung auch 5K-Auflösung und sogar Multi-Mode-Funktionalität.
J.o.k.e.r
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27-Zoll 5K Mini-LED-Monitore von MSI und Gigabyte - die Welt besteht nicht nur aus OLED-Panels

Die Computex bot eine Fülle von Neuheiten; im Bereich der Monitore tauchten zahlreiche neue OLED-Modelle mit beeindruckenden technischen Daten auf, doch man sollte die LCD-Panels noch nicht abschreiben. Ein gutes Beispiel dafür sind die Neuheiten von Gigabyte und MSI, die in Form von 27-Zoll-Mini-LED-Monitoren mit einer nativen 5K-Auflösung auf den Markt kamen. Ihre Hintergrundbeleuchtung lässt sich in 2304 Zonen unterteilen, was ein hervorragendes HDR-Erlebnis bieten kann. Beide neuen Monitore basieren auf demselben Panel, das von BOE geliefert wurde, weshalb es sehr viele Gemeinsamkeiten zwischen ihnen gibt.

Das glänzend beschichtete Panel bietet ein kontrastreicheres Bild und tiefere Schwarztöne, was im Kampf gegen OLED-Panels hilfreich sein dürfte, zumal diese IPS- oder VA-basierten Panels in der Regel mit einer matten Oberfläche ausgestattet sind. Die Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung enthält 4 LEDs pro Zone, so dass die gesamte Hintergrundbeleuchtung aus mehr als 10.000 LEDs besteht. Diese Lichtquellen befinden sich direkt hinter dem IPS-Panel, ohne Lücke zwischen den beiden Schichten, was dazu beiträgt, unerwünschte visuelle Effekte wie eine effizientere Helligkeitssteuerung und Halo-Effekte zu vermeiden, und auch Schwarztöne werden in normalen Schattierungen dargestellt, ohne durch eine zu aggressive Steuerung beeinträchtigt zu werden.

Das MSI-Team präsentierte das oben erwähnte BOE-Panel in Form des MPG 271KRAW18, einem 27-Zoll-Rapid-IPS-Panel mit einer nativen Auflösung von 5120 x 2880 Pixeln und einer Pixeldichte von 218 PPI, was nach Apples Definition als Retina-Klasse gilt. Die 5K-Auflösung wird von einer Bildwiederholfrequenz von 180 Hz begleitet, aber mit dem verfügbaren Dual-Mode kann die Bildwiederholfrequenz auf 330 Hz erhöht werden, wenn Sie sich für eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixel entscheiden.

Hinter dem Panel befindet sich eine 2304-Zonen-Hintergrundbeleuchtung, also doppelt so viele wie die üblichen 1152 Beleuchtungszonen, was natürlich dem visuellen Erlebnis zugute kommt, insbesondere bei HDR-Inhalten. Dank der maximalen Helligkeit von 1400 nit und der 98%igen DCI-P3-Farbraumabdeckung verfügt der Monitor auch über eine VESA DisplayHDR 1400-Zertifizierung sowie eine Delta-E-Einstufung von weniger als 2, was ihn für professionelle Aufgaben, die eine farbgenaue Darstellung erfordern, geeignet machen könnte - zumindest auf dem Papier. Die Realität wird sich erst nach den ersten unabhängigen Testmessungen und objektiven Ergebnissen zeigen.

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Was die Videoeingänge angeht, gibt es einen UHBR20 DisplayPort 2.1-Anschluss mit einer maximalen Datenübertragungsbandbreite von 80 Gbit/s, aber auch einen HDMI 2.1-Anschluss und einen USB-C-Anschluss mit DisplayPort Alternate Mode-Unterstützung, der auch 98 W maximale Leistung liefern kann. Abgerundet wird das Ganze durch einen USB-Hub mit zwei Anschlüssen, der über zwei USB-Typ-A-Anschlüsse verfügt, und einen 3,5-mm-Audioklinkenanschluss, der sich für den Anschluss von Kopfhörern als nützlich erweisen wird. Der mit KI-Funktionen ausgestattete Monitor wird voraussichtlich im Januar nächsten Jahres offiziell auf den Markt kommen; sein Listenpreis wird zu diesem Zeitpunkt bekannt gegeben.

Gigabyte verwendet das gleiche Panel wie beim Aorus GM275K16P und bietet somit die gleichen grundlegenden Funktionen wie der oben beschriebene Neuzugang von MSI. Der grundlegende Unterschied zwischen den beiden Monitoren besteht darin, dass MSI nur den Dual-Mode anbietet, bei dem man zwischen 5K- und 1440p-Auflösung wechseln kann, während Gigabyte einen dritten Modus hinzugefügt hat. Im 5K-Modus beträgt die maximale Bildwiederholfrequenz nur 165 Hz, die jedoch mit dem Overclock-Modus auf 180 Hz erhöht werden kann.

Wem das noch nicht reicht, dem steht auch hier eine Bildwiederholrate von 330 Hz bei 1440p-Auflösung zur Verfügung, als Zwischenschritt gibt es aber auch einen 4K/UHD-Modus mit einer Obergrenze von 220 Hz, was die Bildwiederholrate angeht. Ein weiterer Unterschied ist, dass das Gigabyte-Produkt nicht die maximale Helligkeit von 1400 nit erreicht, sondern nur 1250 nit, weshalb es "nur" eine VESA DisplayHDR 1000-Zertifizierung hat.

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Das Panel mit seinem glänzenden Finish kann auch 2304 Lichtzonen nutzen, aber der HDMI-2.1-Anschluss wird nun von eARC-Unterstützung begleitet, was im Gaming-Monitor-Segment sehr selten ist. Im Gegenzug ist der USB-C-Anschluss nicht so leistungsstark: Er kann nur 15 W statt 98 W liefern. AI-Funktionen werden auch hier verfügbar sein, ebenso wie AMD FreeSync Premium Pro und Nvidia G-Sync-Unterstützung, aber die DCI-P3-Farbraumabdeckung wird 99 % statt 98 % betragen, mit Delta E<2.

Es ist wichtig anzumerken, dass Gigabyte's Produkt eine Hardware-Upscaling-Funktion bietet, so dass Sie 4K-Inhalte auf 5K upgraden können - das gleiche wird von MSI's Produkt auf einer Software-KI-Basis gemacht, es wurde keine dedizierte Hardware erwähnt. Was Gigabyte betrifft, so wurde auch der Preis für das Aorus FM257K16P bekannt gegeben: Es hat einen Listenpreis von 999 US-Dollar und könnte bereits im vierten Quartal dieses Jahres auf den Markt kommen. Damit sind die 5K-Modelle fast doppelt so teuer wie ihre derzeit erhältlichen 4K-Pendants, aber dafür bringen sie deutliche Verbesserungen in einer Reihe von Bereichen, so dass es interessant sein wird, zu sehen, was unabhängige Tests ergeben und inwieweit es sich lohnt, einen solchen Monitor in Betracht zu ziehen.

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